A380-Luftwirbel hätte kleineren Jet fast abstürzen lassen

|

Der Luftwirbel eines Airbus A380 hätte beinahe den Absturz eines deutschen Business-Jets über dem Arabischen Meer ausgelöst.

Das bestätigt der Zwischenbericht, den die Braunschweiger Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) über den Vorfall von Anfang Januar veröffentlichte. Zunächst hatte „Spiegel online“ darüber berichtet.

Die beiden Flugzeuge, ein Airbus vom Typ A380 und die zweistrahlige Challenger vom Typ 604, flogen am 7. Januar mit dem vorgegebenen Höhenabstand von etwa 300 Metern in entgegengesetzter Richtung übereinander hinweg. 48 Sekunden später und schon mehr als 27 Kilometer voneinander entfernt, geriet das kleinere Flugzeug in die Luftverwirbelungen - sogenannte Wirbelschleppen - des Airbus.

Die 20-Tonnen-Maschine drehte sich mehrmals um die Achse und stürzte mehr als 2500 Meter tief. Die Piloten erlangten aber die Kontrolle zurück und landeten in Muskat im Golfstaat Oman. Vier nicht angeschnallte Passagiere und eine Stewardess wurden verletzt, das Flugzeug wurde schwer beschädigt.

„Wir müssen jetzt klären, welche Maßnahmen verhindern könnten, dass so etwas wieder passiert“, erklärt BFU-Sprecher Germout Freitag. Die Experten prüfen unter anderem, ob die Sicherheitsabstände verändert werden sollten.

Zwischenbericht (Ausführungen ab Seite 12)

Noch kein Kommentar

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

noch 3000 Zeichen
Mit Ihrem Kommentar akzeptieren Sie unsere Netiquette

Für registrierte Nutzer

Melden Sie sich an und schicken Sie Ihren Kommentar ab:

Für noch nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken:

Ich bin damit einverstanden, dass die Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG und ihre Tochterunternehmen mich schriftlich (per E-Mail oder Brief) oder telefonisch über ihre Medienangebote und kostenlose Veranstaltungen informieren dürfen. Meine Daten dürfen zu diesem Zweck gemäß den Bestimmungen des BDSG gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Die Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.
Ich bin mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden. *

Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

neu laden
Content Management by InterRed GmbH Logo
weiter zur Startseite

Wegen vollgelaufener Keller: Stadt soll Entwässerungssystem prüfen

Die Stadt soll das Problem der voll gelaufenen Keller am Kuhberg ernst nehmen, fordern rund 300 Unterzeichner einer Unterschriftensammlung. Die Ulmer Gemeinderats-Fraktionen stellen sich auf die Seite der Bürger. weiter lesen