Wunschbündnis der Deutschen: Schwarz-Rot
Mainz/Berlin. Nur wenige Monate nach dem Antritt der schwarz-gelben Bundesregierung wünschen sich viele Bundesbürger die große Koalition zurück.
Das Bündnis von CDU/CSU und FDP sieht nur noch rund ein Viertel (27 Prozent) der Befragten als «Wunschbündnis», wie die Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen für das am Freitag veröffentlichte ZDF-«Politbarometer» ermittelte. Den meisten Zuspruch (41 Prozent) erhält zurzeit eine große Koalition aus CDU/CSU und SPD. Sie ist die einzige unter den denkbaren Koalitionsvarianten, die auf mehr Zustimmung als Ablehnung stößt.
Wenn schon am kommenden Sonntag gewählt würde, ergäben sich im Vergleich zum vorherigen «Politbarometer» von Ende Februar keine Veränderungen. Die Union erhielte 36 Prozent, die FDP bliebe - ungeachtet der öffentlichen Kritik über die Reisebegleiter von Außenminister und Parteichef Guido Westerwelle - bei 10 Prozent. Damit hätten CDU/CSU und FDP keine parlamentarische Mehrheit. Die SPD käme unverändert auf 25 Prozent, die Grünen auf 14, die Linke auf 10 Prozent.
Die Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen befragte in der Zeit vom 9. bis 11. März 1204 zufällig ausgewählte Wahlberechtigte telefonisch. Der Fehlerbereich beträgt bei einem Parteianteil von 40 Prozent rund plus/minus drei Prozentpunkte und bei einem Parteianteil von 10 Prozent rund plus/minus zwei Prozentpunkte.
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12.03.2010
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Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier zu Beginn der letzten Kabinettssitzung von Schwarz-Rot (Archiv).
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