Weiter Kritik am Einreiseverbot
Jerusalem/Ulm.
Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel sieht das deutsch-israelische Verhältnis auch nach seinem Einreiseverbot in den Gazastreifen nicht belastet. "Emotional wäre es mir viel lieber gewesen, wenn es nicht zu dieser Situation gekommen wäre", sagte Niebel in einem Interview mit der SÜDWEST PRESSE. Das Einreiseverbot hält Niebel weiter für einen Fehler. Die Besichtigung einer mit deutschen Steuergeldern finanzierten Kläranlage im Gazastreifen wäre im Interesse Israels gewesen, betont Niebel. Das hätte die legitime palästinensische Regierung gestärkt. eth
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22.06.2010
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