Vor allem Menschen mit geschwächtem Immunsystem sind gefährdet
Legionellen sind stäbchenförmige Bakterien und weltweit verbreitet. Sie gedeihen in warmem Wasser und können die Lungen von Menschen befallen, wenn zerstäubtes Wasser eingeatmet wird. Gefährdet sind insbesondere Menschen mit geschwächtem Immunsystem: Ältere, chronisch Kranke sowie starke Raucher. Die häufigsten Infektionsquellen sind Klimaanlagen, Duschen, Whirlpools und andere Warmwassereinrichtungen, in denen Dampf oder Sprühnebel entsteht. Die Infektion beginnt mit Husten, Durchfall und Fieber. Später kann es zu schweren Lungen- und Rippenfellentzündungen kommen. Legionellen im Magen-Darm-Trakt sind dagegen so gut wie immer harmlos.
Eine Übertragung der Legionellen von Mensch zu Mensch ist nicht möglich. In der Regel lassen sich Infektionen wirksam mit Antibiotika behandeln. Bekannt wurde die Krankheit 1976 durch Erkrankungen bei einem Treffen von Kriegsveteranen in einem Hotel in Philadelphia (USA). Diese Fälle gaben der Krankheit ihren Namen. cmy
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12.01.2010
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