Von Eisbären, Krokodilen und brasilianischem Rosenholz

Das Washingtoner Artenschutzübereinkommen wurde 1973 ins Leben gerufen, um den Handel mit bedrohten Arten zu begrenzen oder ganz zu verbieten. Inzwischen hat es 175 Mitgliedsländer. In das Abkommen sind bislang mehr als 5000 Tier- und rund 29 000 Pflanzenarten aufgenommen worden.

Bei der 15. Konferenz, die von morgen an bis 25. März in Doha (Katar) stattfindet, geht es neben Haien und Elefanten vor allem um folgende Tiere:

Eisbären: Die Tiere sollen nach dem Willen der USA strikt geschützt werden. Zwar überlagere der Verlust des Meereises alle anderen Probleme dieser Bären, so die USA. Sie sollten aber zumindest vom Handel verschont werden.

Tiger: Die EU will ein Zuchtverbot für Tiger in China erreichen und ein Verbot des Handels mit Tigerprodukten auch innerhalb Chinas.

Krokodile: Ägypten möchte das strikte Handelsverbot für Nil-Krokodile aufheben, so dass Jungtiere und Krokodil-Produkte begrenzt ausgeführt werden können.

Rosenholz: Brasilien verlangt eine Handelskontrolle für die Bäume aus dem tropischen Regenwald im Amazonasgebiet. Sie werden wegen ihres Öls und des Holzes oft auch illegal geschlagen. dpa


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12.03.2010

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