Verletzter bei Demonstration gegen Koran-Verbrennung
Kabul. Wegen der geplanten Koran-Verbrennung in den USA ist es in Afghanistan zu einer ersten Demonstration mit gewaltsamen Zwischenfällen gekommen. Der Sprecher der Regierung der Provinz Kapisa, Abdul Halim Ayar, sagte, in der Provinzhauptstadt Mahmud- e-Raki hätten am Donnerstag mehrere tausend Menschen protestiert.
Ein Polizist sei verletzt worden, als Demonstranten Steine geworfen hätten. Auch ein US-Militärkonvoi sei mit Steinen beworfen worden. Die Soldaten hätten zur Abschreckung in die Luft geschossen.
Aus Sicherheitskreisen hieß es, bei den Zusammenstößen seien neben dem Polizisten auch drei Demonstranten verletzt worden. Ein Mob habe außerdem das Büro einer ausländischen Hilfsorganisation geplündert und dabei einen Helfer verletzt. Die Sicherheitskreise sprachen - anders als Ayar und Augenzeugen - lediglich von einigen Dutzend Demonstranten.
Nach Angaben von Augenzeugen skandierten aufgebrachte Afghanen Parolen wie „Tod für Amerika“ und „Tod der US-Kirche“. Ein Teilnehmer namens Sohor Kohistani sagte, Ziel der Demonstration sei die US-Basis Bagram gewesen. Die Polizei habe den Protestzug aber gestoppt. Daraufhin hätten junge Demonstranten begonnen, Steine zu werfen. Der Pastor einer 50-Seelen-Gemeinde in Florida hat angekündigt, am 11. September den Koran zu verbrennen. dpa
Aus Sicherheitskreisen hieß es, bei den Zusammenstößen seien neben dem Polizisten auch drei Demonstranten verletzt worden. Ein Mob habe außerdem das Büro einer ausländischen Hilfsorganisation geplündert und dabei einen Helfer verletzt. Die Sicherheitskreise sprachen - anders als Ayar und Augenzeugen - lediglich von einigen Dutzend Demonstranten.
Nach Angaben von Augenzeugen skandierten aufgebrachte Afghanen Parolen wie „Tod für Amerika“ und „Tod der US-Kirche“. Ein Teilnehmer namens Sohor Kohistani sagte, Ziel der Demonstration sei die US-Basis Bagram gewesen. Die Polizei habe den Protestzug aber gestoppt. Daraufhin hätten junge Demonstranten begonnen, Steine zu werfen. Der Pastor einer 50-Seelen-Gemeinde in Florida hat angekündigt, am 11. September den Koran zu verbrennen. dpa
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09.09.2010
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Pakistanische Anwälte verbrennen eine US-Flagge als Protest gegen die geplante Koran-Verbrennung am 11. September durch das "Dove World Outreach Centre" und den radikalen US-Pastor Terry Jones in Florida. Foto: dpa
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Kommentare (1)
man kanns kaum glauben
Ich kann nur sagen, Idioten aller Länder vereinigt euch. Die Verheizerei von Flaggen kennt man ja schon. Bisschen kindisch und sinnlos, gejuckt hat es bisher ja keinen weil "unser" (und das der USA und sonst wem alles) Ehrgefühl nicht so ausgeprägt ist. Jetzt kommt wieder so ein Haufen ... mit einer ähnlichen Idee. Nur eben mit einem Buch das vielen heilig ist. Und wozu? Als Rache für den 11.9.? Wegen ein paar fehlgeleiteten Extremen wird jetzt eine ganze Religion beleidigt. Wie billig ist das denn!Noch dazu geht dann sicher wieder der Terror los.