Verfahren gegen Unglückspiloten von Schnaittach eingeleitet
Schnaittach. Nach dem tödlichen Unfall bei einer Flugschau im mittelfränkischen Schnaittach hat die Polizei ein Verfahren gegen den Unglückspiloten wegen fahrlässigerTötung und fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet. Der 68-jährige Pilot mache nach wie vor von seinem Zeugnisverweigerungsrecht Gebrauch, sagte eine Sprecherin des Polizeipräsidiums Nürnberg am Montag. Er war beim Unglück unverletzt geblieben.
Zur Unfallursache machte die Polizei am Montag noch keine Angaben. Es werde in alle Richtungen ermittelt, sagte die Sprecherin. Polizei und die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung untersuchten das Flugzeug auf mögliche Defekte. Zudem würden Opfer in den Krankenhäusern befragt.
Am Sonntag war ein rund 70 Jahre alter Doppeldecker bei der Flugschau in Schnaittach beim Start in die Zuschauermenge gerast. Eine Frau kam dabei ums Leben. 38 Menschen wurden verletzt, darunter aber niemand lebensgefährlich. Fünf Verletzte mussten mit Hubschraubern in Krankenhäuser gebracht werden, 16 kamen mit Rettungswagen in die Klinik, 17 wurden ambulant am Unglücksort behandelt. dapd
Am Sonntag war ein rund 70 Jahre alter Doppeldecker bei der Flugschau in Schnaittach beim Start in die Zuschauermenge gerast. Eine Frau kam dabei ums Leben. 38 Menschen wurden verletzt, darunter aber niemand lebensgefährlich. Fünf Verletzte mussten mit Hubschraubern in Krankenhäuser gebracht werden, 16 kamen mit Rettungswagen in die Klinik, 17 wurden ambulant am Unglücksort behandelt. dapd
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06.09.2010
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Der abgestürtzte Doppeldecker liegt auf dem Segelflugplatz Lauf-Lillinghof. Während einer Flugshow war das Flugzeug aus noch ungeklärter Ursache beim Start in die Zuschauermenge gestürzt. Foto: dpa
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