Seriöse und unseriöse Verwerter

Altkleider-Sammlungen, egal ob gewerblich oder gemeinnützig, müssen bei der Abfallrechtsbehörde, also den Landkreisen, angemeldet werden. So schreibt es das Kreislaufwirtschaftsgesetz vor. Die Sammler müssen nachweisen, dass sie die Altkleider und Schuhe ordnungsgemäß verwerten oder entsorgen.

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Altkleider-Sammlungen, egal ob gewerblich oder gemeinnützig, müssen bei der Abfallrechtsbehörde, also den Landkreisen, angemeldet werden. So schreibt es das Kreislaufwirtschaftsgesetz vor. Die Sammler müssen nachweisen, dass sie die Altkleider und Schuhe ordnungsgemäß verwerten oder entsorgen. Unabhängig davon müssen die Sammler von der Kommune eine Sondernutzungserlaubnis einholen, wenn sie ihre Container auf einer öffentlichen Fläche aufstellen wollen. Die illegalen Sammler haben meist beides nicht.

Seriöse Sammler sind daran zu erkennen, dass sie ihre Container mit ihrem Firmennamen, der Adresse und einer Telefonnummer beschriften, unter der auch tatsächlich ein Ansprechpartner zu erreichen ist.

Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) hat 2012 eine Transparenz-Initiative auf den Weg gebracht. Ihr Ziel ist, Spender und Öffentlichkeit über den Sinn der Sammlung und die Verwendung der Spenden zu informieren. Deshalb werden im Lauf dieses Jahres alle 25 000 Altkleider-Container, die das DRK bundesweit aufgestellt hat, einen Info-Aufkleber bekommen. Der informiert über die Verwendung der Kleidung. Die aufgedruckte Adresse ermöglicht den Kontakt zum jeweiligen DRK-Regionalverband. Weitere Infos unter www.drk.de. Wer "Aktuelles" anklickt und "Fokusthemen", findet den Bereich Kleidersammlung. wal

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