Schavan mit Rekord-Ergebnis
95,8 Prozent: Mit diesem Stimmenergebnis ist die wegen ihrer vor mehr als 30 Jahren verfassten Doktorarbeit in die Mühlen der Wissenschaftsethik geratene Bundesbildungsministerin Annette Schavan gestern Abend durch den CDU-Kreisverband Ulm/Alb-Donau zur Bundestagskandidatin nominiert worden.
Autor: HUT |95,8 Prozent: Mit diesem Stimmenergebnis ist die wegen ihrer vor mehr als 30 Jahren verfassten Doktorarbeit in die Mühlen der Wissenschaftsethik geratene Bundesbildungsministerin Annette Schavan gestern Abend durch den CDU-Kreisverband Ulm/Alb-Donau zur Bundestagskandidatin nominiert worden. Schavan tritt zum dritten Mal im Ulmer Wahlkreis an, erstmals mit klarer Rückendeckung ihrer Parteibasis. Bei den Kandidatenaufstellungen 2005 und 2008 hatte die frühere baden-württembergische Kultusministerin nur 50,8 und 57 Prozent erreicht. Anders als damals hatte Schavan gestern allerdings keine Gegenkandidaten. Zwei Minuten ihrer halbstündigen Bewerbungsrede widmete die 57-jährige Rheinländerin dem gegen sie von der Uni Düsseldorf in dieser Woche eingeleiteten Plagiatsverfahren. Zentrale Botschaft: "Ich habe nicht abgeschrieben und schon gar nicht vorsätzlich getäuscht."





