Sauerland bleibt im Amt: Abwahl gescheitert
Duisburg. Die geplante Abwahl des Duisburger Oberbürgermeisters Adolf Sauerland (CDU) wegen der Todesfälle bei der Loveparade ist gescheitert. Bei einer Sondersitzung des Stadtrats sprachen sich am Montag zwar 41 Mitglieder des Rates dafür aus, 28 stimmten dagegen. Die notwendige Zweidrittelmehrheit für eine Abwahl wurde jedoch nicht erreicht. Sauerland kann damit im Amt bleiben.
Duisburgs CDU-Oberbürgermeister Adolf Sauerland bleibt im Amt. Sieben Wochen nach der Loveparade- Katastrophe mit 21 Toten und rund 500 Verletzten scheiterte ein von drei Fraktionen getragener Abwahlantrag am Montag im Duisburger Rat. Die erforderliche Zweidrittelmehrheit kam nicht zustande. Nur 41 Ratsmitglieder stimmten am Montag auf einer Sondersitzung für die Abwahl. Benötigt wurden aber mindestens 50 Stimmen.
Die Fraktionen von SPD, FDP und Linken hatten vom Oberbürgermeister als Konsequenz aus der Katastrophe den Rücktritt verlangt. Sauerland hatte dies abgelehnt. Er wolle an der Aufklärung des Unglücks in seiner Funktion als Oberbürgermeister mitwirken. Die Stadtspitze hatte das Sicherheitskonzept der Loveparade genehmigt.
Vor allem die CDU-Mitglieder stärkten Sauerland den Rücken und stimmten gegen den Abwahlantrag. Sie lehnten das Vorgehen als „Vorverurteilung“ ab. Auch aus Reihen von Grünen und einer Wählergemeinschaft blieb die einheitliche Zustimmung versagt. Die Politiker verwiesen auf die laufenden Ermittlungen der Staatsanwaltschaft. Sauerland selbst durfte nicht mitabstimmen. (dpa)
Die Fraktionen von SPD, FDP und Linken hatten vom Oberbürgermeister als Konsequenz aus der Katastrophe den Rücktritt verlangt. Sauerland hatte dies abgelehnt. Er wolle an der Aufklärung des Unglücks in seiner Funktion als Oberbürgermeister mitwirken. Die Stadtspitze hatte das Sicherheitskonzept der Loveparade genehmigt.
Vor allem die CDU-Mitglieder stärkten Sauerland den Rücken und stimmten gegen den Abwahlantrag. Sie lehnten das Vorgehen als „Vorverurteilung“ ab. Auch aus Reihen von Grünen und einer Wählergemeinschaft blieb die einheitliche Zustimmung versagt. Die Politiker verwiesen auf die laufenden Ermittlungen der Staatsanwaltschaft. Sauerland selbst durfte nicht mitabstimmen. (dpa)
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13.09.2010
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Sieben Wochen nach der Loveparade-Tragödie stimmt der Duisburger Stadtrat am Montag über die Abwahl Sauerlands ab. Das Stadtoberhaupt war nach der Massenpanik mit 21 Toten und mehr als 500 Verletzten bundesweit in die Kritik geraten.
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