Dominik-Brunner-Stiftung erleichtert über Ende des Mordprozesses
München. Die Dominik-Brunner-Stiftung zeigt sich erleichtert über das Ende des Prozesses gegen die beiden Peiniger des Geschäftsmanns.
"Wir sind froh, dass der Prozess beendet ist", sagte Stiftungsvorstand Peter Maier am Montag im niederbayerischen Neufahrn. Die vergangenen Monate seien für Familie, Freunde und Weggefährten des Toten eine emotionale Ausnahmesituation und eine starke Belastung gewesen.
"Ob das Urteil angemessen ist oder nicht, möchten und können wir nicht kommentieren. Das ist Sache der Justiz", betonte Maier. Das Hauptaugenmerk der Stiftung sei von Anfang an nicht auf der Höhe des Strafmaßes für die Täter gerichtet gewesen, sondern darauf, dass sich eine solche Gewalttat nicht wiederhole. "Wir versuchen - soweit dies in diesen Tagen überhaupt möglich ist - den Blick nach vorne zu lenken, um zukünftige Gewalttaten zu verhindern", sagte der Stiftungsvorstand.
Der 50 Jahre alte Geschäftsmann war am 12. September 2009 Opfer einer brutalen Prügelattacke von zwei zum Tatzeitpunkt 17- und 18-Jährigen geworden. Er hatte sich schützend vor eine Gruppe von vier Jugendlichen gestellt, die von ihnen bedroht wurden. Zwei Stunden nach der Attacke starb Brunner in einem Münchner Krankenhaus. Die Jugendkammer des Münchner Landgerichts verurteilte die beiden jungen Männer, Markus S. und Sebastian L, am Montag zu langjährigen Haftstrafen. Der Haupttäter Markus S. muss wegen Mordes für neun Jahre und zehn Monate ins Gefängnis. Sebastian L. wurde wegen Körperverletzung mit Todesfolge zu sieben Jahren Haft verurteilt.
Die Dominik-Brunner-Stiftung wurde knapp zwei Monate nach dem Tod des Geschäftsmanns gegründet. Sie hat sich zum Ziel gesetzt, die Bevölkerung über das Thema Zivilcourage aufzuklären, Gewaltprävention bei Jugendlichen zu unterstützen sowie Menschen zu helfen, die aufgrund ihres zivilcouragierten Handelns Nachteile erfahren mussten. (dapd)
"Ob das Urteil angemessen ist oder nicht, möchten und können wir nicht kommentieren. Das ist Sache der Justiz", betonte Maier. Das Hauptaugenmerk der Stiftung sei von Anfang an nicht auf der Höhe des Strafmaßes für die Täter gerichtet gewesen, sondern darauf, dass sich eine solche Gewalttat nicht wiederhole. "Wir versuchen - soweit dies in diesen Tagen überhaupt möglich ist - den Blick nach vorne zu lenken, um zukünftige Gewalttaten zu verhindern", sagte der Stiftungsvorstand.
Der 50 Jahre alte Geschäftsmann war am 12. September 2009 Opfer einer brutalen Prügelattacke von zwei zum Tatzeitpunkt 17- und 18-Jährigen geworden. Er hatte sich schützend vor eine Gruppe von vier Jugendlichen gestellt, die von ihnen bedroht wurden. Zwei Stunden nach der Attacke starb Brunner in einem Münchner Krankenhaus. Die Jugendkammer des Münchner Landgerichts verurteilte die beiden jungen Männer, Markus S. und Sebastian L, am Montag zu langjährigen Haftstrafen. Der Haupttäter Markus S. muss wegen Mordes für neun Jahre und zehn Monate ins Gefängnis. Sebastian L. wurde wegen Körperverletzung mit Todesfolge zu sieben Jahren Haft verurteilt.
Die Dominik-Brunner-Stiftung wurde knapp zwei Monate nach dem Tod des Geschäftsmanns gegründet. Sie hat sich zum Ziel gesetzt, die Bevölkerung über das Thema Zivilcourage aufzuklären, Gewaltprävention bei Jugendlichen zu unterstützen sowie Menschen zu helfen, die aufgrund ihres zivilcouragierten Handelns Nachteile erfahren mussten. (dapd)
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06.09.2010
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