"Das Geld gehört nicht dem Staat"

Für Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt ist es höchste Zeit, den Rentenbeitrag zu senken. "Das Geld gehört den Beitragszahlern - nicht der Politik, nicht dem Staat." Wer mehr Netto vom Brutto wolle, müsse das Geld denen durch Beitragssenkung zurückgeben, denen es gehöre.

DIK |

Für Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt ist es höchste Zeit, den Rentenbeitrag zu senken. "Das Geld gehört den Beitragszahlern - nicht der Politik, nicht dem Staat." Wer mehr Netto vom Brutto wolle, müsse das Geld denen durch Beitragssenkung zurückgeben, denen es gehöre.

Die Arbeitgeberverbände haben nicht nur die Arbeitnehmer im Auge, sondern auch die Betriebe: Sie hoffen auf eine Begrenzung der Arbeits- und Lohnzusatzkosten. Zudem profitiert der Bund, der seinen Zuschuss an die Rentenversicherung um über eine Milliarde Euro kürzen könnte - ein Beitrag zur Haushaltskonsolidierung. Trotz der Beitragssenkung haben die Rentenversicherer Ende 2013 voraussichtlich 28 Milliarden Euro Reserven, so viel wie noch nie. Zudem schütze die Absenkung vor neuen Leistungen, was die langfristige Finanzierbarkeit des Rentensystems sichere. Die Begehrlichkeiten der Politik zeige auch, dass Finanzminister Wolfgang Schäuble den Bundeszuschuss willkürlich um eine Milliarde Euro kürzen will.

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