Brunner-Prozess: Tonband dokumentiert tödliche Schlägerei
München. Ein vollständiges Tonband von der tödlichen Schlägerei auf dem S-Bahnhof Solln und dem Stöhnen des sterbenden Dominik Brunner ist am Dienstag im Mordprozess vor dem Landgericht München abgespielt worden.
Es dokumentiert den Beginn der Auseinandersetzung um 16.10 Uhr, als Brunner den beiden Angeklagten zurief: „Einen erwischt's gleich! Ich nehm einen mit!“. Die beiden Angeklagten schrien „Du Sau! Du Bastard! Du Arschloch!“ Danach waren Schmerzensschreie Brunners zu hören. Männer und Frauen riefen immer wieder: „Aufhören! Hört auf, Ihr Idioten!“
Um 16.12 Uhr lag Brunner leblos auf dem Boden, und bei der Polizei waren schon mehrere Notrufe eingegangen.
Wie die Sprachwissenschaftlerin Rafaela Lauf vom Landeskriminalamt erklärte, war Brunners Handy in seiner Tasche und hatte offenbar per Wahlwiederholung Verbindung mit der Notrufzentrale hergestellt.
Um 16.05 Uhr hatte er aus der S-Bahn die Polizei angerufen und mit ruhiger Stimme mitgeteilt, zwei junge Männer wollten gerade zwei andere junge Männer ausrauben. „Ich steig' mit denen aus, ich nehm die mit, die jungen Leut'“, sagte Brunner kurz vor der Ankunft der S-Bahn in Solln.
Nach unverständlichen Sätzen der Angeklagten und Brunners Drohung ist einer der Angeklagten zu hören: „Komm her, Mann, du Dreckschwein!“ Kurz darauf sind immer wieder Schmerzensrufe und das Stöhnen Brunners zu hören. Die Schläger schreien: „Du Bastard! Du Arschloch“, während Männer und Frauen rufen: „Schluss da drüben! He! Lass ihn!“
Die Täter brüllten: „Was willst du, Mann? Verpiss dich, du Wichser! Scheiß-Spasti! Eh, Alter, fuck, Mann! Du Motherfucker!“ Ein Mann rief: „Lieber Gott!“ Zur gleichen Zeit gingen die ersten Anrufe von Augenzeugen bei der Notrufzentrale ein. Keine zwei Minuten nach dem Beginn der Auseinandersetzung rief ein Mann: „Bleibt mal schön hier!“, während eine Frau sagte: „Scheiße! Ruft mal irgendjemand einen Krankenwagen?“ (apn)
Um 16.12 Uhr lag Brunner leblos auf dem Boden, und bei der Polizei waren schon mehrere Notrufe eingegangen.
Wie die Sprachwissenschaftlerin Rafaela Lauf vom Landeskriminalamt erklärte, war Brunners Handy in seiner Tasche und hatte offenbar per Wahlwiederholung Verbindung mit der Notrufzentrale hergestellt.
Um 16.05 Uhr hatte er aus der S-Bahn die Polizei angerufen und mit ruhiger Stimme mitgeteilt, zwei junge Männer wollten gerade zwei andere junge Männer ausrauben. „Ich steig' mit denen aus, ich nehm die mit, die jungen Leut'“, sagte Brunner kurz vor der Ankunft der S-Bahn in Solln.
Nach unverständlichen Sätzen der Angeklagten und Brunners Drohung ist einer der Angeklagten zu hören: „Komm her, Mann, du Dreckschwein!“ Kurz darauf sind immer wieder Schmerzensrufe und das Stöhnen Brunners zu hören. Die Schläger schreien: „Du Bastard! Du Arschloch“, während Männer und Frauen rufen: „Schluss da drüben! He! Lass ihn!“
Die Täter brüllten: „Was willst du, Mann? Verpiss dich, du Wichser! Scheiß-Spasti! Eh, Alter, fuck, Mann! Du Motherfucker!“ Ein Mann rief: „Lieber Gott!“ Zur gleichen Zeit gingen die ersten Anrufe von Augenzeugen bei der Notrufzentrale ein. Keine zwei Minuten nach dem Beginn der Auseinandersetzung rief ein Mann: „Bleibt mal schön hier!“, während eine Frau sagte: „Scheiße! Ruft mal irgendjemand einen Krankenwagen?“ (apn)
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27.07.2010
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Der S-Bahnhof München-Solln, an dem der Geschäftsmann Dominik Brunner zu Tode geprügelt wurde.
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