AfD in Baden-Württemberg fast gleichauf mit SPD

Eine neue Umfrage lässt sowohl bei der SPD als auch bei der CDU die Alarmglocken schrillen: Beide Parteien sind in der Wählergunst erneut gesunken. Die SPD liegt bei nur noch 13 Prozent, kaum mehr als die 11,5 Prozent der AfD.

Ulrike Sosalla | 13 Meinungen
In Baden-Württemberg sinken die beiden Parteien, die in Berlin regieren, immer weiter in der Wählergunst ab. Die CDU liegt in einer am Mittwoch veröffentlichten Umfrage bei nur noch 35 Prozent der Wahlabsichten, die SPD bei beispiellos niedrigen 13 Prozent. Beide Werte sind so niedrig, dass nicht einmal mehr sicher ist, ob beide Parteien eine Mehrheit für eine schwarz-rote Koalition zusammenbekommen würden. Die beiden klassischen Lager Grün-Rot und Schwarz-Gelb erreichen in den Umfragen bereits seit Monaten keine Mehrheit.
 
Zulegen konnten dagegen die Grünen auf 29 Prozent und die AfD auf 11,5 Prozent. Auch die FDP hat mit 6,5 Prozent Chancen, in den nächsten baden-württembergischen Landtag einzuziehen. Die Linke liegt mit 2,5 Prozent der Wahlabsichten weit abgeschlagen.
 
Die repräsentative Umfrage wurde vom 11. bis 18. Januar 2016 vom Insa-Institut im Auftrag der CDU durchgeführt.  
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13 Kommentare

20.01.2016 16:36 Uhr

Die AfD ist eine respektable Partei!

Das derzeitige Hauptanliegen der AfD ist für uns sehr wichtig. Es ergibt keinen Sinn, Millionen Menschen aus Afrika und Asien nach Deutschland umzusiedeln.

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20.01.2016 16:16 Uhr

SPD ausladen

Da die SPD langsam in der Bedeutungslosigkeit verschwindet, sollte man auch sie aus der Elefantenrunde bein SWR ausladen. Es wird Zeit, dass die etablierten Parteien die Bevölkerung endlich wieder ernst nehmen.Sonst laufen ihnen die Wähler zur AFD davon.

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21.01.2016 18:07 Uhr

Demokratie beendet

Ich hätte noch vor einem Jahr vor unmöglich gehalten, dass wir als Gesellschaft derart abfallen:
- die AfD wird nur beschimpft und schlechtgemacht
- "unsere" Mutti führt sich auf wie der Sonnenkönig in Frankreich (der Staat bin ich)
- nirgendwo sind Lösungsansätze für die Flüchtlingskrise erkennbar
- die anderen Staaten wundern sich über unser Land!!
- Überall haben die "Gutmensxhen" die Macht an sich gerissen: auch in der Presse
Mir persönlich macht die Entwicklung Angst--

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23.01.2016 09:49 Uhr

Antwort auf „Demokratie beendet”

Das ist keineswegs das Ende der Demokratie!
Dieses wäre erst dann gekommen, wenn politische Minderheiten diktieren würden, was die politische Mehrheit zu tun hat. Und diese Mehrheiten werden durch demokratische Wahlen regelmäßig neu bestimmt.
Wenn mancher meint, mit zum Beispiel 10 Prozent der Wählerstimmen könne man weitgehend frei bestimmen, wo es politisch langgeht, zeigt nur, dass er von Demokratie entweder nichts versteht oder vielleicht einfach nichts von Demokratie hält.
Aber Weltuntergangsstimmung, "German Angst" und dieser inzwischen grassierdenden peinliche teutsche "Opfer"-Mythos ist halt gerade populär.
Ruhig weiterjammern, solange macht man schon keine andere Dummheiten.

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21.01.2016 21:53 Uhr

Wir nähern uns Weimarer Verhältnissen

Auch damals brachten die bürgerlichen Parteien wie das katholische Zentrum oder die rechtsliberale Deutsche Volkspartei (DVP) sowie die SPD durch nur kurze, klägliche Mehrheiten keine vernünftige und überzeugende Politik zustande.

Zudem war die Nationalversammlung durch die vielen Parteien und die fehlende Fünf-Prozent-Klausel ein heillos zerstrittenen Haufen, dem Hitler bald darauf mit der Ankündigung "ich werde diese Parteien aus dem Reichstag hinausjagen!" den Garaus machte.

Auch heutzutage werden die Menschen auf unendliche Geduldsproben gestellt und fragen sich mit Blick auf Angela Merkels unglückliche Flüchtlingspolitik, wann eine Grenze erreicht ist und wie das Ganze noch enden wird.

Die Bürger des Landes werden bei allen wichtigen, sie unmittelbar betreffenden Themen ebenso wenig gefragt wie damals bei der Einführung des Euro oder der Erweiterung der EU. Es ist, als ob des Volkes Wille schlichtweg egal sei. Jeder kommunikative Bezug zwischen Politik und Wahlvolk ist verloren gegangen.

Es wird immer offensichtlicher, dass man in der Politik und in den Chefetagen diverser Konzerne und Interessensverbände davon ausgeht, analog zu Stuttgart 21, die Mehrheitsmeinung der Bevölkerung nach Belieben durch massive PR-Kampagnen willkürlich in die eine oder andere Richtung lenken zu können.

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22.01.2016 22:50 Uhr

Antwort auf „Wir nähern uns Weimarer Verhältnissen”

Was soll das denn, es gab nie aber absolut nie eine Mehrheitsmeinung gegen S 21
Da hätten schon in der Vergangenheit einmal 50-60-70 80 oder Hundert und noch mehr Tausend auf die Straße gehen müssen.
Aber es waren laut meines Wissens nicht ein einziges mal 30 oder 40 Tausend, also nichts mit Mehrheit.

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21.01.2016 12:21 Uhr

Was ist nur aus der SPD geworden?

Es wäre für die SPD so einfach gewesen, sich als Alternative zu der Grünen-"Willkommenskultur" für Flüchtlinge zu positionieren. Wissen die Funktionäre der SPD, dass "D" für Deutschland steht?
Die Flüchtlinge werden bald mit Teilen des bisherigen SPD-Klientels um Arbeitsplätze, Wohnraum und Förderung konkurrieren. Daher ist für viele nur noch die AfD eine Alternative.
Die AfD zu verunglimpfen ist scheinheilig, die SPD wird bei den Wahlen untergehen. Die verantwortlichen Sputzenfunktionäre können schon Ihre Rücktrittserklärungen formulieren.

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21.01.2016 11:36 Uhr

Eine verdiente Quittung

Man muss nicht mit der Argumentation der AfD einverstanden sein, um zu verstehen, dass mit dieser Flüchtlingswelle eine Herausforderung auf unser Land hereinbricht, für deren Bewältigung unsere Politikerwelt bestenfalls leere Beschwörungsformeln zu bieten haben und das wird sicher nicht reichen, die Bevölkerung vor einer Belastung zu schützen, deren Ausmasse in der Silvesternacht in Köln und anderswo unmissverständlich klar geworden sind.
Der wirtschaftliche und soziale Bedrängnis immer größerer Teilen der Bevölkerung hat eine immer noch gefährlich steigende Tendenz und hier wird das Verständnis für zusätzliche Milliarden-Ausgaben die wieder an den Bedürftigen im Lande vorbeigehen kaum zu wecken sein.
Wenn jetzt Politiker sich auf arrogante Selbstherrlichkeit verlegen, mit der sich bestenfalls die Illusion von Kompetenz verschaffen lässt, beschleunigen sie eine sich anbahnende Kluft in der Gesellschaft, die ihre Überlebenschancen auf ein existenzgefährliches Minimum schrumpfen lässt.

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20.01.2016 18:55 Uhr

Wenn Frau Merkel jetzt nicht aufwacht ...

dann ist es eh zu spät. Ihre naive Willkommenskultur in der Flüchtlingsfrage sollte endlich einer realistischen Vernunftskultur weichen. Mit so dummen Sprüchen wie "Wir schaffen das" und "wo ein Wille ist, ist auch ein Weg" oder "das Boot ist nie voll" kann sie wohl keinen Blumentopf mehr gewinnen, schwächt ihre Partei im Landtagswahlkampf und ebnet nur das Feld für einen Rechtsrutsch.

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20.01.2016 16:21 Uhr

29 Prozent für die Grünen?!

Das ist unfassbar. Ich meine wer oder was ist das der die wählt?

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23.01.2016 09:38 Uhr

Antwort auf „29 Prozent für die Grünen?!”

Ach her je, was für eine Frage.
Diese ungefähr 29 Prozent, die voraussichtlich die Grünen wählen, sind wahlberechtige deutsche Bürgerinnen und Bürger, genauso wie die Menschen, die AfD, CDU, Grüne,SPD, FDP, Linke oder andere Parteien wählen.
Ja, Herr Blum, möglicherweise wird die von Ihnen bevorzugte Partei halt nicht die Mehrheit oder gar die Regierung in unserem Ländle stellen.
Das ist Demokratie. Und das ist auch gut so.

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23.01.2016 10:55 Uhr

Antwort auf „29 Prozent für die Grünen?!”

Peter Blum: "Ich meine wer oder was ist das der die wählt?"
------------------------------
Ganz einfach: die gehobene Mittelschicht. Also Menschen mit höherer Bildung und höheren Einkommen.
(Weshalb die Grünen in Ulm ihre besten Ergebnisse regelmäßig auf dem Michelsberg einfahren.)

http://www.bpb.de/politik/grundfragen/parteien-in-deutschland/42159/wahlergebnisse-und-waehlerschaft

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23.01.2016 09:17 Uhr

AFD

Wer, wie Frau Merkel, Deutschland mit Flüchtlingen in nicht zu verantwortender Weise überfluten will, zeigt tatsächlich politisch Krampfanfälle. In ruhigen Zeiten mögen dergleichen Aussetzer unauffällig dahindämmern, heute sind sie entlarvend. Ihre trotzige Unbeweglichkeit in politische Notwendigkeiten verlangt geradezu nach harter Opposition wie der AFD. Wohl kaum nach der systemgespülten Opposition regierungsabgefederten "Ein Zeichen setzenden" Pappnasen - Gruppierungen.
Frau Merkels Bittsteller - Reise in die Türkei war an Peinlichkeit nicht mehr zu überbieten. Und ihr Auftritt in Wildbad-Kreuth erinnert fatal an ihre "Wadenbeißer - Fähigkeiten".
In der Summe stelle ich schlicht fest: Ein zu großer Apparat wie die EU, hochrangig mittelmäßig verwaltet, kann nur durch kräftige Reformschnitte prosperieren. Zur Reform gehört aber ganz sicher die Verabschiedung einer Bundeskanzlerin Merkel. Und, ohne giftig zu werden, eine Politik, die Deutschland dient. Schau´n mer ma, was die AFD ausser Sprüchen einbringt. Interessant ist schon jetzt, wie sie das verfettete System verwirbelt.
Paledor

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