Verbotenes Schreiben

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Liao Yiwu ist derzeit einer der bekanntesten chinesischen Autoren und Regimekritiker in Deutschland. 2011 gelang dem heute 54-Jährigen die Ausreise nach Deutschland. In seinem Haftbericht "Für ein Lied und hundert Lieder" schildert Liao seine Erfahrungen in chinesischen Gefängnissen. Der Schriftsteller war aufgrund seines Gedichts "Massaker" verhaftet worden, darin nimmt er das Massaker vom 4. Juni 1989 vorweg. Liao erhält am 14. Oktober den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Sein Buch "Die Kugel und das Opium" erscheint am 9. Oktober im Fischer-Verlag, es enthält Interviews mit Augenzeugen und Angehörigen der Opfer von 1989.

"Kassiber", unter anderem von Liao Yiwu, zeigt das Literaturmuseum der Moderne im Literaturarchiv Marbach. Bis 27. Januar sind Zeugnisse "Verbotenen Schreibens" zu sehen. In einem eigenen Raum dokumentiert das PEN-Zentrum Deutschland jüngere Entwicklungen, mit Kassibern etwa von Vaclav Havel (Di-So von 10-18 Uhr).

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