Uruk, die älteste Großstadt der Welt

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Vor 100 Jahren begannen deutsche Archäologen mit der Erforschung von Uruk, der ältesten Großstadt der Welt. Bis heute wird dort nach Spuren von Gilgamesch, dem mythischen König dieser mesopotamischen Metropole, gesucht. Wegen der kriegerischen Auseinandersetzungen im Irak beschränken sich die Forschungen allerdings schon seit dem Jahr 2003 auf die Auswertung bereits vorhandenen Materials. Erstmals werden die gesammelten Funde aus dem heutigen Warka nun in einer großen Schau mit mehr als 300 Exponaten gezeigt.

Im Berliner Pergamonmuseum wird die Ausstellung für das Jahr 2013 derzeit vorbereitet. Mit der Schau unter dem Titel "Uruk. 5000 Jahre Megacity" beweisen die Wissenschaftler, dass sich das städtische Leben in der altorientalischen Welt gar nicht so sehr vom Alltag in heutigen Millionenstädten unterschied: Die Bewohner von Uruk tranken Bier, bauten Hochhäuser und arbeiteten mit einem ausgeklügelten Wirtschafts- und Verwaltungssystem. Die Ausstellung wird vom 25. April an auf der Berliner Museumsinsel zu sehen sein. Zweiter Standort sind vom 20. Oktober 2013 an die Reiss-Engelhorn-Museen in Mannheim.

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