Taubertal 2017: Alte Bekannte und neue Rock-Kracher

Auf der Eiswiese an der Tauber feiert’s sich fröhlich, friedlich – und hochkarätig. Da kommen Besucher und Bands gern wieder. Diesmal: Billy Talent, Biffy Clyro, Anti-Flag, Casper und Rise Against.

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„Sieht total nice aus mit diesen Bäumen, als wäre man auf ’ner Dschungellichtung“, findet Von-Wegen-Lisbeth-Sänger Matthias Rohde. Matt Thomson von der englischen Band The Amazons preist „this phantastic natural auditorium“. Und James Johnston, Bassist der schottischen Super-Rocker Biffy Clyro, die nach 2013 und 2014 schon zum dritten Mal einer der Headliner sind, verspricht: „Wir kommen immer wieder hierher zurück – bis wir alte Männer sind!“

Statements, die erklären, weshalb das Taubertalfestival Jahr für Jahr schon ausverkauft ist, bevor alle Bands feststehen, dabei für weniger als 100 Euro pro Drei-Tages-Ticket relativ günstig und für ein Open Air mittlerer Größe ein erstaunliches Line-up aufweist: Es wird in einmalig schöner Umgebung am Ufer der Tauber mit Blick auf die mittelalterliche Kulisse von Rothenburg gefeiert. Die auf 15 000 begrenzte Besucherzahl und ein Umwelt-Team sorgen dafür, dass sich die Natur trotz zigtonnenweise zurückgelassenem Müll regenerieren kann. Freundlich, offen, flexibel – so werden nicht nur Besucher, sondern auch Bands Fans und kommen gern wieder. Auch wenn sie, wie Biffy Clyro, eigentlich für ein Festival mittlerer Größe schon viel zu teuer geworden sein sollten. Das hat zur Folge, dass das Line-up stets hochkarätig und vielfältig ist. Aber nicht beliebig: Den Schwerpunkt bilden Rock, Punk, Rap mit gelegentlichen Ausschlägen hin zu Electro.

So auch 2017: Mit Casper, Rise Against, Emil Bulls, In Extremo, Antilopen Gang, Django 3000 und Itchy, die neuerdings den Zusatz Poopzkid weglassen, sind  gute alte Bekannte zu Gast. Dazu junge Bands, wie die Berliner Von Wegen Lisbeth und The Amazons aus Reading, die den nach einem verregneten Auftakttag trockenen Samstag auf der kleineren Bühne kraftvoll tanzbar eröffnen. Höhepunkte sind zudem die lang ersehnten Kracher Anti-Flag und Billy Talent.

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