Stuttgart im Rennen um Dramatikerpreis

Sieben Stücke mit aktuellen Themen wie rechtsextreme Gewalt oder das Flüchtlingsdrama im Mittelmeer konkurrieren um den 40. Mülheimer Dramatikerpreis.

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"Das Trendthema des Theaterjahres sind die Taten der Terrorzelle NSU", sagte der Sprecher des Auswahlgremiums, Tobias Becker. Auf die Liste der Nominierten geschafft hat es "Furcht und Ekel. Das Privatleben glücklicher Leute" von Dirk Laucke in der Inszenierung des Schauspiels Stuttgart.

Mit in der Konkurrenz ist auch "Die Schutzbefohlenen" von Elfriede Jelinek über das Flüchtlingsdrama von Lampedusa. In der Inszenierung des Hamburger Thalia Theaters stehen Schauspieler gemeinsam mit Flüchtlingen auf der Bühne. Bei dem "Stücke"-Festival, bei dem vom 16. Mai an die sieben Ausgewählten gegeneinander antreten, wird auch die Groteske "Wunsch und Wunder" von Felicia Zeller (Saarländisches Staatstheater) zu sehen sein. Überzeugt haben die Jury auch "Die Unverheiratete" von Ewald Palmetshofer (Burgtheater im Akademietheater Wien), "Common Ground" von Yael Ronen (Maxim Gorki Theater Berlin), "Homo Empathicus" von Rebekka Kricheldorf (Deutsches Theater Göttingen) und "Die lächerliche Finsternis" von Wolfram Lotz (Burgtheater). Der mit 15 000 Euro dotierte Dramatikerpreis gilt als eine der renommiertesten Theaterauszeichnungen Deutschlands.

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