NOTIZEN vom 6. September 2013

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Okwui Enwezor leitet seit 2011 das Münchner Haus der Kunst. Foto: dpa

Kunstsammlung für Bayern

Ein millionenschwerer Kunstschatz für Bayern: Die Sammlerin Ingvild Goetz schenkt laut einem Zeitungsbericht dem Freistaat ihre wertvolle Sammlung - und ihr Münchner Museum gleich dazu. Das berichtet der "Münchner Merkur" und beruft sich auf Kabinettskreise. Die Sammlung Goetz ist mit rund 5000 Werken eine der größten privaten Sammlungen zeitgenössischer Kunst in Deutschland. Der Schwerpunkt liegt auf Videokunst. Ingvild Goetz ist eine Tochter des Versandhausgründers Werner Otto. Laut Zeitung wird der Wert der Sammlung auf 20 bis 30 Millionen Euro geschätzt - plus Grundstück und Gebäude.

Suhrkamp-Streit

Der Kampf um die Zukunft des Suhrkamp Verlags ist beim Landgericht Frankfurt in eine weitere Runde gegangen. Hans Barlach will als Minderheitsgesellschafter dem Mehrheitseigentümer, der Familienstiftung unter Verlagschefin Ulla Unseld-Berkéwicz, die Umwandlung in eine Aktiengesellschaft untersagen lassen. Der Stiftung soll per Eilantrag verboten werden, auf der Gläubigerversammlung für den Sanierungsplan zu stimmen.

Haus der Kunst wird saniert

Die Architekten der Berliner Museumsinsel sollen auch das Haus der Kunst in München sanieren: Das Architekturbüro David Chipperfield Architects hat den Zuschlag für die auf rund 58 Millionen Euro geschätzte Baumaßnahme bekommen. Das Haus der Kunst wurde 1937 als "Haus der deutschen Kunst" von Adolf Hitler eröffnet und zum Sinnbild für die Gleichschaltung der Kunst und die Verfolgung von Künstlern während der NS-Zeit. Heute ist es ein international renommierter Ausstellungsort für moderne Kunst - geleitet von dem Nigerianer Okwui Enwezor.

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