NOTIZEN vom 26. September

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New Yorker Saisoneröffnung mit Anna Netrebko und Erwin Schrott. Foto: dpa

Direktor für Hypo-Kunsthalle

Roger Diederen wird neuer Direktor der Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung in München. Der 47-jährige Niederländer und bisherige Kurator übernimmt das Amt von Christiane Lange, die im Januar als Direktorin an die Staatsgalerie Stuttgart wechselt. Diederen solle vor allem jüngere Besucher in die Kunsthalle locken. Er will weiter Ausstellungen kuratieren. "Die klassische Moderne wird ein wichtiger Schwerpunkt bleiben", sagt Diederen, der bereits in großen Kunstmuseen in Amsterdam, New York und Los Angeles tätig war.

Bamberger auf der Suche

Die Bamberger Symphoniker müssen sich einen neuen Intendanten suchen. Eine Sprecherin der Stadt bestätigte, dass Wolfgang Fink seinen bis 31. August 2013 datierten Vertrag nicht verlängern will. Im März hatte es zwischen Bamberg und dem Freistaat Kontroversen über die Finanzierung des Ensembles gegeben. Die Stadt warf dem Ministerium vor, einen bereits zugesagten Betrag wieder zurückgezogen zu haben.

New Yorker feiern Netrebko

Mit Diva Anna Netrebko in der Hauptrolle der Donizetti-Oper "Der Liebestrank" ist die New Yorker Met in die neue Saison gestartet. Netrebko wurde für ihre Darstellung der weiblichen Hauptrolle Adina mit Szenenapplaus und Bravo-Rufen gefeiert. Zuvor war die 41 Jahre alte Sopranistin gemeinsam mit Partner Erwin Schrott über den roten Teppich vor der New Yorker Oper flaniert. Die elegante schwarze und bodenlange Robe tauschte sie für die Bühne später gegen einen roten Rock, eine weiße Carmen-Bluse und einen Zylinder ein.

Klarheit um Nagano

Nachdem wochenlang spekuliert worden war, dass Kent Nagano von München an die Staatsoper Hamburg kommt, konnte Kultursenatorin Barbara Kisseler gestern die Botschaft offiziell im Hamburger Rathaus verkünden: Ja, der gebürtige Amerikaner mit japanischen Wurzeln kommt tatsächlich an die Elbe. "Ich bin mir ziemlich sicher, dass sich die Stadt sehr, sehr auf sie freut", sagte Kisseler stolz. Der Star-Dirigent könnte das internationale Flair an die Elbe holen, nach dem sich die Musikstadt Hamburg so sehr sehnt. Schließlich soll die Elbphilharmonie der Architekten Herzog & de Meuron, wenn sie denn mal fertig ist, eines der zehn besten Konzerthäuser der Welt werden.

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