Notizen vom 23. Mai 2015

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Amateurpreise für Theater

Sieben Ensembles erhalten den Amateurtheaterpreis des Landes. Sie waren laut Kunstministerium unter 137 Bewerbungen aus ganz Baden-Württemberg ausgesucht worden. Der Landesamateurtheaterpreis (Lamathea) wird alle zwei Jahre vergeben und ist mit insgesamt 6000 Euro dotiert. Die ausgezeichneten Gruppen aus Mannheim, Ulm, Pforzheim, Besigheim, Oberriexingen (beide Kreis Ludwigsburg), Eberhardzell (Kreis Biberach) und Fridingen (Kreis Tuttlingen) sollen ihre Inszenierungen beim Preisträgerfestival im Oktober bei den Heimattagen in Bruchsal aufführen.

Portal für Doku-Recherche

Das bundesweit bislang einmalige Internetportal für Dokumentarfilme "Doksite" geht am 18. Juni online. Es biete unter anderem eine Suchmaschine für dokumentarische Filme, teilt das "Haus des Dokumentarfilms" in Stuttgart mit. Öffentlich präsentiert wird es zum Auftakt des Branchentreffs "Dokville" in Ludwigsburg. Die "Dokuthek" auf Doksite ermöglicht eine Dokumentarfilm-Recherche mit Verlinkung auf die Seiten der jeweiligen Sender, Kinos und Festivals. Auch in der Landesfilmsammlung mit mehr als 8000 Dokumentar-, Industrie-, Werbe- und Imagefilmen lässt sich recherchieren. Im Bereich Dok-Akademie können junge Filmemacher ihre Werke veröffentlichen.

Ausgezeichnete Bücher

Die Autoren und Illustratoren Matz Döbele ("Konrads Schatten") sowie Emmanuel Bourdier und André Langevin alias Zaü ("Les jours noisette") haben gestern den mit je 8000 Euro dotierten 3. deutsch-französischen Jugendliteraturpreis erhalten. Damit werde jährlich ein "herausragendes Werk" der deutschen und eins der französischen Kinder- und Jugendliteratur ausgezeichnet, teilt die Stiftung für die deutsch-französische kulturelle Zusammenarbeit in Saarbrücken mit. Die Gewinner erhalten nur einen Teil der Preissumme, da die Organisatoren sich mit einem Teil des Geldes um die Übersetzung des Werks und die Suche nach einem Verleger im jeweiligen Nachbarland kümmern.

Mehr Geld für Musiker

Einigung im Tarifstreit für Orchestermusiker: Musiker in Staatsorchestern erhalten rückwirkend zum 1. März 2015 2,1 Prozent mehr Gehalt, Angehörige kommunaler Orchester sogar 2,4 Prozent. "Wir konnten unsere Forderungen durchsetzen", teilt Andreas Masopust, Vize-Geschäftsführer der Deutschen Orchestervereinigung, mit: Die Lohnerhöhungen des öffentlichen Dienstes werden nun vollständig auf die Orchester übertragen. Weil das der Deutsche Bühnenverein zunächst abgelehnt hatte, hatten die Musiker wie berichtet gestreikt.

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