NOTIZEN vom 13. November

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Marbacher ausgezeichnet

Das Deutsche Nationalkomitee für Denkmalschutz hat zehn Persönlichkeiten und Institutionen für ihr Engagement zugunsten historischer Bauwerke und archäologischer Stätten ausgezeichnet. Der höchste deutsche Denkmalschutzpreis geht unter anderem nach Marbach am Neckar, Meiningen, Leipzig und Ascheberg. Die Preise wurden am Montag in Wismar verliehen. Der Marbacher Reinhard Wolf wurde mit der undotierten "Silbernen Halbkugel" für seine außerordentlichen Verdienste bei der Erforschung, dem Erhalt und Beschützen von Kleindenkmalen in Baden-Württemberg und eine von ihm initiierte landesweit flächendeckende Dokumentation ausgezeichnet.

Bank eröffnet Kunsthalle

Nach der jahrelangen Zusammenarbeit mit der renommierten Guggenheim Stiftung will die Deutsche Bank in Berlin eine eigene Kunsthalle eröffnen. Sie soll im April 2013 mit einer Ausstellung des pakistanischen Künstlers Imran Qureshi starten. "Unsere Kunsthalle soll der Ort sein, wo junge, vielversprechende Talente zuerst zu sehen sein werden", erklärte Bankvorstand Stefan Krause. Unter dem Namen Deutsche Guggenheim hatten die Bank und die amerikanische Stiftung 1997 eine Ausstellungshalle an der Straße Unter den Linden eröffnet. Mit der diese Woche anlaufenden Ausstellung "Visions of Modernity" soll die Kooperation zu Ende gehen.

Hohe Ehrung für Norrington

Sir Roger Norrington, der langjährige Chefdirigent und jetzige Ehrendirigent des Radio-Sinfonieorchesters Stuttgart des SWR (RSO) ist gestern mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet worden. Mit seinen Anregungen zum ästhetisch-historischen Gehalt der Kunstmusik und seinen vielbeachteten Gesprächskonzerten habe Norrington einen wichtigen Beitrag zum internationalen Renommee des Musiklandes Baden-Württemberg, der Musikstadt Stuttgart und des Südwestrundfunks geleistet, sagte Kunststaatssekretär Jürgen Walter.

Aichinger-Briefe für Marbach

Die Sammlung des Literaturarchivs Marbach ist um rund 600 Briefe der österreichischen Schriftstellerin Ilse Aichinger (91) gewachsen. Der Briefwechsel der Autorin mit ihrer Zwillingsschwester Helga Michie setzt im Juli 1939 ein und reicht bis in die Gegenwart, teilte das Literaturarchiv mit. Die Korrespondenzen seien "berührende Dokumente" zu Krieg, Exil und Nachkriegszeit. Sie spiegelten die Entwicklung der Autorin und die Entstehung ihres Romans "Die größere Hoffnung" wider. Auch die Ehe mit dem Dichter Günter Eich und die lebenslange Zusammenarbeit der beiden Künstler wird reflektiert.

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