Neues Studio-Album von Johnny Cash mit unveröffentlichten Stücken erschienen

Als lebte er noch. Elf Jahre nach dem Tod des Man in Black ist ein neues Studio-Album von Johnny Cash mit zwölf bislang unveröffentlichten Stücken erschienen.

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"Out Among The Stars" (Legacy Recordings) heißt das Werk, das er Anfang der 80er Jahre in Nashville und Los Angeles aufnahm und das dann in den Archiven verschwand. Wohl auch deshalb, weil sich der Country-Superstar damals mit seiner Plattenfirma Columbia Records überwarf, einem Label, das seit Ende der 50er Millionen Dollar mit Cash gemacht hatte.

Erst 2012 hat Cashs Sohn John die verschollenen Songs im riesigen Fundus seines Vaters entdeckt und mit Produzent Steve Berkowitz leicht überarbeitet. Auf "Out Among The Stars" erlebt man Cash in der Blüte seiner Jahre, als den großen Geschichtenerzähler mit unverkennbarer Grabesstimme. Mit "Baby Ride Easy" und "Dont You Think Its Come Our Time" gibt es sogar Duette mit June Carter, Cashs Frau und großer Liebe. Bitterböse ist sein Humor im Anti-Liebeslied "Call Your Mother", "Tennessee" hingegen eine Liebeserklärung an den gleichnamigen US-Bundesstaat. Kernstücke des Albums sind "She Used To Love Me A Lot" und "I Came to Believe". Sie stellen die Verbindung her zwischen der Rockabilly-Country-Größe der Anfangsjahre und jener genresprengenden Ikone der American-Recordings-Ära in den Neunzigern, in denen Cash, von Krankheit und nahem Tod gezeichnet, mit in Stein gemeißelten Songs tatsächlich unsterblich wurde.

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