Libeskind soll Theater in Dresden bauen

Musical-Produzent Friedrich Kurz will in Dresden "Michelangelo"

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Gehört zu den renommiertesten Architekten und Stadtplanern: Daniel Libeskind.

auf die Bühne bringen - das Theater bauen soll Architekt Daniel Libeskind.

Der New Yorker Star-Architekt Daniel Libeskind (66), nach dessen Plänen gerade der Freedom Tower am Ground Zero errichtet wird, soll am Dresdner Ferdinandplatz ein neues Musicaltheater bauen. Dort will der aus Nürtingen stammende Produzent Friedrich Kurz das Musical "Michelangelo" von Enrico Garzilli aufführen.

Im Gespräch mit der SÜDWEST PRESSE machte Kurz deutlich, dass er mit dem im polnischen Lodz geborenen Architekten einig ist über die Umsetzung des 3500 Besucher fassenden Theaters. "Wenn alles weiter so gut läuft, dann kann die Premiere im Frühjahr 2014 gefeiert werden", erklärte Kurz.

Rund 100 Millionen Euro will der Mann, der einst "Cats", "Phantom der Oper" oder "Starlight-Express" nach Deutschland holte, in Dresden investieren. Das Geld stammt nach Aussagen des heute in Berlin lebenden Musical-Produzenten vor allem von US- und englischen Unternehmern, mit denen der zum Teil eine jahrzehntelange Freundschaft pflege. Kurz verspricht, dass mit dem privat finanzierten Theater in Dresden etwas Einmaliges entsteht. "Wir wollen dort auch eine Experimentierbühne integrieren und versuchen, deutsche Musicalproduktionen nach England oder die USA zu bringen. Das neue Musical-Theater werde auch dem Tourismus der Stadt gut tun.

Daniel Libeskind hat unter anderem das Jüdische Museum Berlin, das Denver Art Museum und das Imperial War Museum North in Manchester entworfen.

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