Kommentar: Die Kultur in Ulm

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Autorenfoto Könneke Volkmar  Foto: 

Hat sich der ganze Aufwand gelohnt? Die Experteninterviews, die Workshops, die Analysen, das „Geo-Mapping“, die Online-Fragebögen, die Gespräche in den „Netzwerkgruppen“? Und das alles für 110 000 Euro, um am Ende der Kulturentwicklungsplanung die neue alte Botschaft „Sehnsucht und Weitblick“ zu verkünden? Na ja, klingt immerhin noch konkreter als das Ergebnis der letzten Bestandsaufnahme, als Verwaltung und Gemeinderat danach die Leitlinie „Ulm, Kulturstadt an der Donau“ ausriefen.

Nein, diese aktuelle Kultur­entwicklungsplanung hat tatsächlich Sinn gemacht, auch wenn keine spektakulären Ziele und Maßnahmen aufgelistet sind. Alle zehn Jahre mal reflektieren, was man tut, kann nicht schaden. Wer das Projekt kritisiert, hätte stärker aktiv teilnehmen sollen. Denn dieser Prozess verlief partizipatorisch, um das Modewort zu bemühen: Die ganze Bürgerschaft konnte sich einbringen. Es wurde aber unter Kulturschaffenden nun wirklich Kommunikation betrieben.

Im Übrigen geht die Arbeit jetzt erst richtig los, um die kulturelle Teilhabe zu verbessern und die Angebote Ulms sichtbarer zu machen. Es geht um die kleinen Schritte. Große wären dann auch gut. Es bleibt die Sehnsucht nach Weitblick.

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