Faszination Farinelli

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Zehn Monate Auszeit hatte sich Philippe Jaroussky genommen, um ein wenig Distanz zum hektischen Klassikbetrieb zu bekommen. Nun meldet sich der französische Countertenor mit einem eindrucksvollem Album zurück, das ausschließlich aus Arien besteht, die Nicola Porpora für seinen bekanntesten Kastratenschüler Farinelli geschrieben hat (Erato). Bereits mit der ersten Arie "Mira in cielo" stellt Jaroussky eindrucksvoll unter Beweis, dass seine Stimme nichts von ihrer Faszination verloren hat. Im Gegenteil - die Koloraturen erscheinen hier oder in der aufgepeitschten Virtuosenarie "Come nave in ria tempesta" fast noch geläufiger als vor seinem Comeback. In den langsamen Arien, wenn die musikalische Faktur zerbrechlich wird und seine Stimme einen noch wärmeren Klang erhält, berührt Jaroussky wie kein zweiter.

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