Ein Mann für alle Genres

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Zum ersten Mal hörte James Newton Howard kürzlich auf dem Filmfestival in Gent seine Soundtracks live im Konzert: sichtbar gerührt, wie die Brüsseler Philharmoniker die kraftvolle Hollywood-Musik interpretierten. Interviews gebe er aber nicht gern, heißt es: Howard bleibe lieber hinter den Kulissen. Im Gespräch gibt er jedoch sehr freundlich, offen und konzentriert Auskunft.

1951 in Los Angeles geboren, studierte er an der Santa Barbaras Music Academy und an der USC School of Music. In der zweiten Hälfte der 70er und in den frühen 80ern spielte Howard für Elton John Keyboards, sowohl bei Studioaufnahmen als auch auf Tour, und schrieb Streicherarrangements, etwa für"Dont Go Breaking My Heart" und "Sorry Seems To Be The Hardest Word".

Mitte der 80er begann er, Filmmusik zu komponieren. Seitdem hat Howard gut 130 Filme jeden Genres vertont: von der Komödie ("Die Hochzeit meines besten Freundes") bis zum Fantasy-Hit ("King Kong"), vom Liebesfilm ("Pretty Woman") bis zum Thriller ("Auf der Flucht"), vom Melodram ("Herr der Gezeiten") bis zum Gruselstück ("Im Auftrag des Teufels"), vom Western ("Wyatt Earp") bis zu Science Fiction ("Waterworld"), vom Animationsstreifen ("Dinosaurier") bis zum Drama ("Schnee, der auf Zedern fällt"). Auch das TV-Thema zu "Emergency Room" stammt aus seiner Feder.

Zusammengearbeitet hat Howard mit Filmemachern wie Kevin Costner und Barbra Streisand, mit Florian Henckel von Donnersmarck und Wolfgang Petersen, aber auch mit den Weltklasse-Instrumentalisten Joshua Bell und Hilary Hahn. Als besonders reizvoll gelten seine Musiken für M. Night Shyamalan ("Sixth Sense", "Signs", "The Village").

Für "The Dark Knight", gemeinsam mit Hans Zimmer komponiert, gewann Howard einen Grammy, und er war bereits achtmal für den Oscar nominiert. abo

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