Bayern gegen "Mein Kampf"

Die bayerische Staatsregierung will eine Veröffentlichung von Hitlers Hetzschrift "Mein Kampf" trotz des Auslaufens der Urheberrechte im Jahr 2015 verhindern. Das Buch sei volksverhetzend, sagte Staatskanzleichefin Christine Haderthauer.

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Wenn Verlage das Buch in Zukunft veröffentlichen wollten, werde die Staatsregierung Strafanzeige stellen.
Auch die in Vorbereitung befindliche Ausgabe des international renommierten Münchner Instituts für Zeitgeschichte (IfZ) soll es nicht mehr geben - obwohl eine Anregung dazu vor Jahren von Finanzminister Markus Söder (CSU) gekommen war. Die Staatsregierung hatte für das Projekt bislang schon eine halbe Million Euro gezahlt.

Inhaber der Urheberrechte ist seit der Nachkriegszeit der Freistaat, der seitdem eine Neuveröffentlichung verhindert. Die Rechte laufen jedoch 2015 aus.

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