"Weltchronik" wird erschlossen

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Tübinger Wissenschaftler wollen der byzantinischen Kultur und Wissenschaft näherkommen. Als Langzeitprojekt solle nun die Weltchronik des byzantinischen Historiographen Johannes Malalas erschlossen werden, teilte die Universität Tübingen gestern mit. Im 6. Jahrhundert hatte Malalas in griechischer Sprache seine Weltchronik in 18 Büchern verfasst. Er fasst darin die Geschichte der Menschheit von Adam bis in seine Gegenwart zusammen.

Mit diesem Projekt werde eine lange Ablehnung der byzantinischen Geschichtsschreibung durch die Wissenschaft endlich überwunden, sagte Projektleiter, Professor Mischa Meier. Man habe die byzantinischen Texte lange für Literatur minderen Ranges gehalten. Mittlerweile sei erkannt, wie eminent wichtig der Text der "Weltchronik" ist. Das Projekt startet zum 1. Januar und wird mit jährlich etwa 220 000 Euro gefördert. Die Fortschritte werden im Internet veröffentlicht.

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