Der lange Streik hat ein Ende: Von Mai 2012 an bekommen die deutschen Tageszeitungsredakteure mehr Geld. Gehaltskürzungen für Berufseinsteiger konnten verhindert werden.
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Premiere für Ulm/Neu-Ulm: Die württembergisch-bayerische Grenz-Doppelstadt war erstmals Schauplatz einer zentralen Streikkundgebung von Journalisten. Den Anlass dazu lieferte die heutige Tarifrunde.
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Zeitungsredakteure laden zu einer länderübergreifenden zentralen Streikaktion am Dienstag, 16. August, ab 12 Uhr, auf den Petrusplatz in Neu-Ulm ein.
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25 bis 30 Prozent für Neueinsteiger weniger, Urlaubsgeld für die bereits Beschäftigten streichen und viele kleine und große Schnitte und Stiche - das wollten die Zeitungsverleger. Dagegen stand eine Forderung nach vier Prozent mehr Gehalt über zwei Jahre oder mehr seitens der Gewerkschaften. Was hat die jüngste Verhandlungsrunde am 2. August 2011 gebracht? Einen Abschluss nicht. Aber immerhin eine Art Zwischenstand. Und einen neuen Verhandlungstermin am 17. August - was viele durchaus als Erfolg betrachten. Hier eine DJV-Zusammenfassung des Zwischenstands. Den freilich müssen sowohl Gewerkschaften als auch Verleger in ihren Gremien diskutieren.
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Wie die Redakteure des "Schwäbischen Tagblatts" sich gegen die Kürzungen bei ihrer Zeitung wehren: Die einen streiken, die anderen arbeiten für zwei.
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Gewöhnlich berichten wir Journalisten über Streiks. Dass wir selbst für unsere Belange auf die Straße gehen, kommt eher selten vor. Und dennoch tun wir das jetzt. Warum?
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