Kinderarbeit - nein danke!

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Der Menschenrechtsbuchautor Reiner Engelmann und seine Kollegin haben uns nach vielen informativen Seminarstunden aufgefordert, uns mit unserem Wissen für die ausgebeuteten Kinder einzusetzen. Durch diese Aktion wurde unser Interesse an diesem Thema geweckt und wir verbrachten mehrere Schulstunden damit, über Kinderarbeit zu recherchieren. Später haben wir mit Hilfe unserer Lehrer Frau Kühnle, Frau Arndt und Herrn Götz begonnen, bekannte Textilunternehmen, wie KiK, H&M, Adidas, Nike, und viele andere und auch Schokoladenproduzenten wie Milka, Ritter Sport oder Lindt, darauf anzusprechen, wie sie zu Kinderarbeit stehen.

Insbesondere interessieren wir uns für das Thema Schokoladenproduktion, da die Kakaogewinnung hauptsächlich durch Kinderarbeit erfolgt und die arbeitenden Kinder auf den Kakaoplantagen regelrecht ausgebeutet und misshandelt werden. Die gewonnenen Informationen schockten uns dermaßen, das wir beschlossen an den diesjährigen Projekttagen ein Klassenprojekt namens „Bildung statt Kinderarbeit“ zu bearbeiten.

Während der Projekttage beschäftigten wir uns größtenteils mit der Organisation und Vorbereitung unseres geplanten Infostandes. Wir haben Flyer und Visitenkarten entworfen und gedruckt. Außerdem wurde der Radiosender Donau3FM informiert und zu unserem Stand eingeladen. Wir haben eine Facebook-Seite erstellt und begannen unsere eigene Website zu entwerfen. Diese musste mit vielen Informationen gefüllt werden, womit wir einige Zeit beschäftigt waren. Ein paar von uns haben auch Kurzfilme gedreht und sie auf YouTube veröffentlicht.

Am vergangenen Donnerstag haben wir Ulmer Passanten mit Hilfe unseres Standes über unsere Aktion informiert. Der Zeitaufwand hat sich gelohnt, denn unser Stand war ein voller Erfolg. Dank Donau3FM wurde unser Projekt auch schon im Radio angesprochen.

Unsere letzte Aktion während der Projekttage war das Schulfest des HGU am Dienstag, an welchem wir den Infostand erneut aufstellten und außerdem einige Fairtrade-Produkte für den Weltladen Ulm verkauften. An diesem Tag wurden auch Spenden gesammelt, die an „Fair Childhood“ weitergeben wurden. Wer unser Projekt unterstützen will, kann an die genannte Organisation spenden, sich weiter informieren und bewusst Fairtrade-Produkte kaufen, um Kindern in Not zu helfen.

Auf unserer Website, auf Facebook oder Twitter könnt Ihr  euch weiter informieren.

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