Bauarbeitern auf den Fersen

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Alexander Heinle hat den Kindern alle Fragen rund um die Baustelle beantwortet.  Foto: 

Wir, die Kinderreporter der Bären- und Spatzengruppe aus der integrativen Kindertagesstätte Zachäus Nest Neu-Ulm, möchten uns recht herzlich für die tolle Organisation und Begleitung des Projekts „Wir lesen mini“ bedanken. Unser Besuch im Medienhaus war besonders spannend und aufschlussreich. Die Rätselreise mit Kritzel hat uns sehr viel Spaß gemacht.

Zu Projektbeginn haben wir Kritzel kennengelernt. Er hat uns stets bei unseren Aufgaben als Kinderreporter begleitet und unterstützt. Durch die fast täglich abgehaltene Morgenkonferenz haben wir uns jeden Tag auf unsere Arbeit mit der Zeitung vorbereitet. In der Zeitung zu blättern und alles in Ordnung zu halten, fiel nicht immer leicht. Auch das will geübt und ausprobiert sein.

Außerdem mussten wir als Kinderreporter recherchieren. Leider ist es uns anhand unserer Recherche nicht gelungen festzustellen, wie man Nadeln herstellt. Wir werden aber an diesem Thema dran bleiben und weiter recherchieren. Des Weiteren haben wir fotografiert und unsere Umwelt erkundet. Auch Kritzel, der sehr fotoscheu ist, haben wir als Motiv auf unserer Kamera.

Durch unser Reporterheft waren wir immer gut vorbereitet auf unsere jeweilige Aufgabe. Auch hat jeder von uns ein Portfolio angelegt, indem jeder seine erarbeiteten Werke sammeln konnte.

Unser besonderes Highlight war das Interview mit einem Bauarbeiter. Um professionell ausgestattet zu sein, haben wir uns eine Videokamera inklusive Mikrofon angeschafft. Die Idee, ein Interview zu machen, kam uns Kinderreportern, als wir draußen im Wiley unterwegs waren, um bestimmte Motive zu fotografieren. Wir kamen an einer großen Baustelle vorbei und haben dort allerhand entdeckt. Auf der Baustelle stand eine große blaue Maschine. Gerne hätten wir gewusst, wozu sie verwendet wird. Da kam ein Bauarbeiter, der sich auch „Kasper ohne Mütze“ nannte, auf uns zu. Er hat uns einiges über die Baustelle erzählt. Dennoch wollten wir noch mehr erfahren.

Am nächsten Tag gingen wir nochmal zu der Baustelle, um den Bauarbeiter zu interviewen. Vorab haben wir uns in der Morgenkonferenz Fragen überlegt, die wir dem Bauarbeiter stellen können. Dann packten wir unsere Sachen, Videokamera und Mikrofon und starteten unser Interview. Das war sehr aufregend und auch nicht ganz einfach. Vieles gab es zu beachten. Mikrofon vor den Mund des Sprechers halten, sich vorstellen und an seine Frage denken. Wir haben es erfolgreich gemeistert und uns über die bleibenden Videoaufnahmen sehr gefreut.

Unser Interview

Carina: Hallo, wie heißen Sie und woher kommen Sie?

BAUARBEITER: Mein Name ist Alexander Heinle, ich komm aus Augsburg und mach hier die Baubegleitung für die Ankerarbeiten.

Angelina: Was bauen Sie da?

ALEXANDER HEINLE: Tja, hier bauen wir eine Erweiterung für die Hochschule Neu-Ulm. Da wird ein neues Gebäude gebaut, damit die nächsten Kinder hier gut lernen können. Wer hat die nächste Frage?

Adrian: Hmmm…

HEINLE: Du willst bestimmt wissen mit was hier gebaut wird und was diese Maschine so macht.

Adrian: Ja, was man so braucht.

HEINLE: Tja, als aller Allerwichtigstes ist es natürlich, viel Sand und Steine, daraus machen wir Beton, es wird viel mit Beton gearbeitet und mit Eisen wird auch viel gearbeitet, weil der Beton ohne den Eisen nicht richtig hält und dann kommt noch Glas, Fenster und Türen und alles was Du zu Hause von Deinem Haus kennst. Das kommt noch mit dazu.

Matwej: Was braucht man bei der blauen Maschine? Wozu braucht man die?

HEINLE: Oh, diese blaue Maschine ist eine ganz ganz wichtige Maschine. Sie ist ein Ankerbohrgerät. Und wenn Du genau hinschaust, dann bohren wir da überall bei diesen Stahlteilen ein großes Loch rein und ein tiefes Loch und da kommen diese Anker rein und damit spannen wir eine Gurtung, damit die Baugrube fest zusammenhält.

Joel: Was muss man alles lernen als Bauarbeiter?

HEINLE: Als Bauarbeiter ist es ganz ganz wichtig, dass Du sehr gut rechnen und sehr gut lesen kannst, weil wenn Du nicht gut rechnen und nicht gut lesen kannst, kannst Du den Plan nicht verstehen und wenn Du den Plan nicht verstehst, dann machst du aus einer Tiefgarage plötzlich einen Turm.

Andrej:  Was baut ihr.

HEINLE: Bauen tun wir hier die Erweiterung für die Hochschule in Neu-Ulm.

Andrej: Ihr holt Steine, dann macht ihr diese Steine da hin oder?

HEINLE: Das ist richtig.

Andrej:  Ich heiße Andrej.

HEINLE: Andrej, vielen Dank, dass Du mich so schön gefragt hast. Auf Wiedersehen! Andrej: Tschüss!

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