Auf den Spuren des Bibers

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Die Bibersucher aus Regglisweiler.  Foto: 

In unserem Kindergarten ist es Tradition, dass die Kinder im Morgenkreis von ihren Wochenend-Erlebnissen erzählen. So auch an einem Montag, als ein Kind mit einem abgenagten Ast in die Gruppe kam. In der Gesprächsrunde wurde bald klar, dass dieser Ast von einem Biber bearbeitet worden war.

Natürlich war bei den Kindern sofort das Interesse geweckt und es wurden viele Fragen gestellt. Zuerst versuchten wir diese Fragen anhand eines Lexikons zu beantworten. Dann kam ein Kind auf die Idee, jemanden zu fragen, der sich mit Bibern sehr gut auskennt. Wir notierten unsere Fragen und luden Ulrich Müller vom Bund Umwelt und Naturschutz (Bund) zu uns ein. Er wollte uns gerne weiterhelfen und erklärte sich sogar bereit, zusammen mit den Kindern den Lebensraum des Bibers in der Natur zu besuchen.

Wir machten uns also gemeinsam auf den Weg und erfuhren von Ulrich Müller, dass wir am Tag wohl kaum einen Biber sehen werden, denn diese Tiere sind nachtaktiv. Wichtig für die Kinder war es zu erfahren, was ein Biber frisst, wie alt er werden kann und wie lange sie unter Wasser schwimmen können.

Was ein Biber mit den abgenagten Stämmen und Ästen macht, konnten wir uns dann genauer an dem Staudamm anschauen, den er am Bach gebaut hat. Hier ist in der letzten Zeit ein richtiger See entstanden.

Leider ging der Vormittag mit Ulrich Müller viel zu schnell vorbei und wir mussten uns wieder auf den Rückweg machen. Wir hatten viel Interessantes gesehen und erlebt und ein Kind meinte zum Schluss: Wenn wir jetzt noch etwas über Biber wissen wollen, müssen wir einfach Ulrich Müller anrufen oder ein Buch kaufen, indem alles über Biber seht.

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