Zweiter Rettungsweg für Kindergarten

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Der stark sanierungsbedürftige Kindergarten erhält zunächst eine Fluchttreppe als zweiten Rettungsweg. Über eine Erweiterung haben die Neu-Ulmer Stadträte noch nicht entschieden. Bis dahin ist auch die ursprünglich für dieses Jahr geplante Balkonsanierung zurückgestellt. Die Stahltreppe ist nötig, weil der Kindergarten einen zweiten Rettungsweg braucht und es außerdem bislang keinen direkten Zugang zum Garten mit dem Außenspielbereich gibt. Als zweiter Rettungsweg dient im Ernstfall ein Rettungsschlauch über den Balkon, der aber nicht für Kleinkinder geeignet ist. Für den Bau der Treppe gab der Haupt-und Finanzausschuss jetzt 55 000 Euro frei.

Der Kindergarten ist nach Darstellung der Verwaltung nicht nur erheblich sanierungsbedürftig, er weist über den fehlenden zweiten Rettungsweg hinaus auch etliche funktionale Mängel auf. So sind die Gruppenräume und der Mehrzweckraum eng, der Schallschutz in den Räumen ist mangelhaft, es gibt keinen separaten Wickelraum. Diese Mängel könnten durch eine Überbauung des Balkons und eine Neuordnung der bestehenden Räume beseitigt werden. Dafür liegt bereits ein Vorentwurf des städtischen Gebäudemanagements vor. Die Kosten sind aber noch nicht berechnet. Bis zu den Haushaltsberatungen im Herbst sollen der endgültige Plan und die Kostenschätzung fertig sein.

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