Zecken beißen nicht, sondern stechen

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Zecken Sie gehören zu den größten Milbenarten und sind alle blutsaugende Ektoparasiten an Wirbeltieren, also auch am Menschen. Viele Zeckenarten sind bedeutende Krankheitsüberträger, beispielsweise von Hirnhautentzündung, also Frühsommer-Meningoenzephalitis, (FSME) sowie Borreliose.

Saugvorgang Dabei ritzt die Zecke mit ihren Cheliceren (Kieferklauen) die Haut ein und schiebt dann das Hypostom (ein Stechrüssel mit Zähnen, die als Widerhaken wirken) in die Wunde. Dieser Vorgang wird umgangssprachlich als "Zeckenbiss" bezeichnet, korrekt ist jedoch "Zeckenstich".

Speichel Er enthält viele Proteine. Seine wichtigste Funktion ist es, mittels Enzymen das Zusammenklumpen der Blutplättchen zu verhindern, das ansonsten den Wundverschluss einleitet. Auch die weitere Blutgerinnung wird so unterdrückt und das Schmerzempfinden des Zeckenwirts gehemmt.

Entwicklung Aus dem Ei schlüpft die Larve mit sechs Beinen, nach der Häutung entsteht die Nymphe mit acht Beinen, dann die erwachsenen Männchen und Weibchen. Larve und Nymphe brauchen das Blut eines Wirts. Das Weibchen lässt sich nach der letzten Blutmahlzeit fallen und legt Eier.

Zecken erfrieren nicht
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