Wonnemar: Verpachten war der falsche Weg

Nach den Grünen haben sich am Donnerstag auch die Piraten-Partei in Ulm und die Neu-Ulmer SPD zum Pachtvertrag mit dem Wonnemar geäußert: Beide sind übereinstimmend der Ansicht, dass das Verpachten der Freizeitanlage nicht der richtige Weg war.

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"Unser Bad in unserer Hand" lässt die designierte Ulmer OB-Kandidatin der Piraten-Partei, Anja Hirschel, mitteilen. Es sei ein Unding, wenn der Betreiber versuche, den zuständigen Fachbereichsleiter unter Druck zu setzen, damit er eine vorbereitete Pressemitteilung unterschreibt. Die Beschwerden über Verschmutzungen und Personalmangel im Wonnemar ließen viele Bürger in der Stadt aufhorchen. Ob unter der aktuellen Diskussion die Verpachtung verlängert werden sollte, sei fragwürdig. Besser sei ein kompletter Neustart unter Federführung der Städte Ulm und Neu-Ulm.

Ganz so weit wollte sich der Neu-Ulmer SPD-Vorsitzende Erich Krnavek in einer Pressemitteilung nicht aus dem Fenster lehnen. "Aufgrund der letzten Vorkommnisse kann man zu der Meinung kommen, dass der Beschluss, das Bad extern zu betreiben, eventuell nicht der richtige war", formuliert er vorsichtiger. Da noch Luft in der vertraglichen Laufzeit ist, brauche man nichts zu überstürzen. "Jedoch kommen die politischen Entscheidungsträger nicht umhin, hier eventuell neue Wege zu suchen."

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