Konflikt zwischen Anwohnern und Fahrradfahrern

Anwohner gegen Radler. Dieser Konflikt taucht bei der Grünen Brücke durch die Inhofer-Bebauung auf.

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Die Grüne Brücke soll die Neu-Ulmer Innenstadt vom Donauufer bis zum Badesee in Ludwigsfeld als Geh- und Radweg verbinden. Die Stadt hat ein kleines Stück überplanen lassen, jenes, das von der Glacis-Galerie durch die Inhofer-Bebauung zur Ringstraße führt. Und sie hat sich dafür kritisieren lassen müssen.

Ein Planungsbüro will in diesem Bereich vor allem die Aufenthaltsqualität für die Anwohner steigern – mit einer üppigen Begrünung und Möblierung, also mit Sitzgelegenheiten. Durch diesen Bereich soll dann auch der Geh- und Radweg geführt werden. Dieser Plan gefiel Till Bauer (FWG) überhaupt nicht. Denn wieder einmal werde der Radfahrer ausgebremst, wie es schon durch die Galcis-Galerie geschehen sei. „Für Radler muss es schnell gehen“, forderte Bauer. Sie müssten ihr Fahrrad durch die Einkaufsgalerie schieben und würden dann durch die Möblierung ausgebremst werden. „Die Stadt muss sich schon entscheiden, ob sie die Grüne Brücke überhaupt noch als Radverkehrsachse will? Wenn sie sie auch noch möblieren, ist der Radverkehr erledigt.“ Diesen Einwand ließ OB Gerold Noerenberg nicht gelten: Mit ein wenig gegenseitiger Rücksichtnahme, gehe beides. Und so wurde es auch mehrheitlich beschlossen.

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Kommentare

21.07.2017 15:37 Uhr

Immer die Radfahrer ....

... und wo bleiben die Fußgänger? Ich registriere seit Jahren viel Verständnis für Radfahrer, sollen sie ja auch haben. Aber ich sehe auch seit Jahren steigende Zahlen von Radfahrern auf Gehwegen, Fußgängerüberwegen etc. Das geht gar nicht. Ich verstehe, dass Radfahrer sich auf der Straße oftmals unwohl und von den Autos bedroht fühlen, das Risiko nun auf die Fußgänger abzuwälzen, ist sicherlich der falsche Weg.

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