Wohnungen für Flüchtlinge: Stadt informiert über Neubau am Westbad

Ob die Parkplätze künftig ausreichen und wie die Stadt in der ohnehin engen Moltkestraße den Baustellenverkehr regeln will. Das waren im Wesentlichen die Fragen, um die es bei der Infoveranstaltung am Dienstagabend zum Neubau am Westbad ging - dort sollen Wohnungen für Flüchtlinge entstehen.

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Neben einiger Bürger waren überwiegend Stadträte, Mitarbeiter der städtischen Wohnungsgesellschaft UWS und der Stadtverwaltung gekommen.

Wie berichtet sollen in dem fünf-geschossigen Gebäude neben Büros für die Abteilung Familie, Kinder, Jugendliche (Fam) der Stadt unter anderem 20 Wohnungen entstehen. Sie sind vorgesehen für Flüchtlinge, die länger als 18 Monate hier sind - "deren Verfahren meist abgeschlossen sind, die arbeiten und deren Chancen und Perspektiven sicherer sind", erklärte Markus Kienle von der Abteilung Fam.

Das Problem der Parkplätze, das FWG-Stadtrat Timo Ried ansprach, werde gelöst, versicherte Stadtplaner Helmut Kalupa. Demnach geht man von einem Bedarf von 69 Stellplätzen aus. 76 seien derzeit vorhanden, 49 fielen durch die Bebauung weg, würden jedoch von 39 in der Tiefgarage ausgeglichen und von welchen an der Moltkestraße. "Das Maximum können wir nicht erreichen", sagte Kalupa. Aber man denke auch über eine Erweiterung der Tiefgarage im Gebäude nach. Eine durchaus sinnvolle Möglichkeit, das riesige und am Abend leere Parkhaus von Airbus zu nutzen, komme nicht infrage, sagte Kalupa: "Entsprechende Anfragen hat das Unternehmen abgelehnt."

Eine Frau befürchtete große Behinderungen in der Bauzeit: "Wie wollen Sie das mit den Lastwagen hier regeln?" Egal ob in der Moltke- oder Wörthstraße - es sei überall eng. "Wir haben Erfahrung mit solchen Situationen", beruhigte UWS-Geschäftsführer Dr. Frank Pinsler. Die Logistik werde noch geplant, wie alle Details, weil das Bebauungsplanverfahren aussteht. Was die Stadträte vom Abend aber mitnehmen konnten: In der Weststadt werden die Flüchtlinge von den Bürgern freundlich empfangen.

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