Wie geht es weiter für obdachlose Frauen in Ulm?

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Wie geht es weiter mit der Aufstockung des DRK-Übernachtungsheims in der Frauenstraße 123? Das wollte Sigrid Räkel-Rehner (Grüne) bei den Etatberatungen wissen. Sie hatte die Lage wohnsitzloser Frauen im Blick, für die eine Verbesserung der Situation beschlossen ist. Sie bekam zur Antwort: Die Planung ist erst 2019 vorgesehen. Das wollte die Grüne nicht hinnehmen und schlug vor, wenigstens die Planung vorzuziehen. Dem hielt Baubürgermeister Tim von Winning entgegen: „Lassen Sie uns nicht jetzt etwas planen, dessen Umsetzung nicht realisierbar ist.“ Die Bauverwaltung sei ausgelastet.

Gisela Kochs regte an, Räume in der Römerstraße zu nutzen, die derzeit nicht mehr durch Flüchtlinge benötigt werden. Dazu meinte Bürgermeisterin Iris Mann: Die Räume für so genanntes Notfallwohnen gebe es dort jetzt wieder. Deren Zielgruppe seien aber nicht Obdachlose, sondern Menschen, die plötzlich ihre Wohnung verlieren, aber ein festes soziales Gefüge haben. „Wir überlegen derzeit nochmal neu, wo wir geeignete Räume für wohnsitzlose Frauen finden können.“  Dazu sei aber wichtig, dass Betreuung angeboten werde.

Räkel-Rehner kündigte an, das Thema bei der im März anstehenden Diskussion im Gemeinderat über die Prioritäten der Finanzplanung bis zum Jahr 2020 erneut zur Sprache zu bringen.

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