Wettbewerb für Ulmer Riedteile entschieden

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Der städtebauliche Ideenwettbewerb zu den „Ulmer Riedteilen“ ist entschieden. In dem rund 8,5 Hektar großen Gelände nordwestlich von Ludwigsfeld entsteht ein neues Baugebiet. In den kommenden Jahren sollen rund 400 Wohnungen geschaffen werden. Das neue Viertel soll sämtlichen Bevölkerungs- und Altersgruppen zur neuen Heimat werden, die Entwicklung nachhaltig und ressourcenschonend erfolgen. Die Stadt Neu-Ulm hatte deshalb einen städtebaulichen Ideenwettbewerb ausgelobt. Die Aufgabenstellung war die Entwicklung eines urbanen Stadtquartiers mit zukunftsweisenden Strukturen und der Mischung unterschiedlicher Wohnformen.

Die Entscheidung des Preisgerichts unter dem Vorsitz von Prof. Franz Pesch fiel einstimmig zugunsten des Frankfurter Büros „tobeStadt“ aus, wie die Stadt mitteilt. „Der mit dem ersten Preis ausgezeichnete Entwurf  erreicht ein Alleinstellungsmerkmal, indem er die wichtigen städtebaulichen Bezugspunkte – die Feste im Westen, das Biotop im Zentrum des Grundstücks und die nördlich anschließenden Grün- und Erschießungsstrukturen – zu einem sehr prägnanten Stadtraum zusammenfügt“, erläutert Pesch. Auch OB Gerold Noerenberg zeigte sich zufrieden: „Der Entwurf des Büros „tobeStadt“ hat das Potential das Gebiet der Ulmer Riedteile städtebaulich zu einem Aushängeschild für die Stadt zu machen.“

Insgesamt hatten sich sechs Büros beteiligt. Die Büros Eisenlauer (München) und Hähnig-Gemmeke (Tübingen) erreichten die Plätze zwei und drei. Wie es weitergeht, ob der Empfehlung der Jury gefolgt wird und wie die Pläne noch zu bearbeiten sind, damit wird sich der Stadtrat Anfang 2017 beschäftigen. Bei den weiteren Planungen sollen die Bürger beteiligt werden.

Info Die Ergebnisse des Wettbewerbs sind bis zum 30. Dezember im Neu-Ulmer Rathaus ausgestellt und können zu den üblichen Öffnungszeiten im 3. Stock vor Zimmer 301 besichtigt werden.

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