Weniger Karten verkauft: Defizit für Ulmer Zelt

Das Ulmer Zelt hat das Geschäftsjahr 2013 mit einem Defizit von 21.134 Euro abgeschlossen. Das geht aus einer Mitteilung des Vereins zur Förderung der freien Kultur Ulm, dem Trägerverein des Ulmer Zelts, hervor.

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Grund sei ein Rückgang der Kartenverkäufe auf 20.000 Besucher im Abendprogramm – im Jahr zuvor waren es noch 2000 mehr gewesen. Dies hätten auch gesunkene Produktionskosten für die Veranstaltungen, Einsparungen sowie das Spendenaufkommen durch den Förderverein „Freunde des Ulmer Zelts“ mit mehr als 17.000 Euro nicht auffangen können. Die Folge des Defizits sei, dass Investitionen zurückgestellt werden. Die Existenz des Ulmer Zelts sei nicht gefährdet, die Liquidität für das Jahr 2014 gesichert.

Der Rückgang der Kartenverkäufe habe viele Ursachen, sagte demnach Finanzsprecher Thomas Graßmann auf der Mitgliederversammlung des Vereins: Zum einen habe das schlechte Wetter auf den Ticketverkauf gedrückt. Zum anderen werde aber auch die Konkurrenzsituation in der Region immer schärfer. In der anstehenden Spielzeit von 21. Mai bis 5. Juni soll das Programm deshalb verstärkt jüngere Zielgruppen ansprechen, ohne das angestammte Zelt-Publikum zu vernachlässigen.

Bei der Vorstandswahl wurden Christel Schäfer, Robbi Freudigmann und Reinhard Bleß in ihren Ämtern bestätigt.

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