Weltweite Expansion: Transporeon wächst mit hohem Tempo

Das Ulmer Software-Unternehmen Transporeon wächst global weiter in hohem Tempo. Es geht um die Vernetzung von Unternehmen mit Spediteuren.

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Der Spezialist für Softwarelösungen in der Logistik Transporeon verzeichnet ein starkes, internationales Wachstum. 2012 hat Transporeon nicht nur ein Büro in der Hauptstadt Berlin eröffnet, sondern weltweit vier neue Märkte erschlossen: die Türkei, Russland, die USA, Asien. Sitz in Ulm: das Stadtregal.

In Europa behauptete sich Transporeon den Angaben zufolge als Marktführer für E-Logistics-Lösungen. Es handelt sich um internet-basierte Logistik-Plattformen, auf denen sich Betriebe mit ihren Spediteuren vernetzen können. Wegen des Umsatzwachstums zählt die Transporeon-Gruppe zu den 20 am schnellsten wachsenden Technologieunternehmen in Deutschland. Schon im November zeichnete die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte Transporeon mit dem "Deloitte Fast 50" aus. In dem Ranking fand sich das Ulmer Unternehmen sogar unter den Top 20 wieder.

Geschäftsführer Peter Förster ist mit dem abgelaufenen Jahr zufrieden: "Wir haben viel erreicht, und das trotz eines unsicheren wirtschaftlichen Umfeldes". Wie aus einer Mitteilung hervorgeht, steigt der Umsatz seit dem Gründungsjahr jährlich zweistellig: Im vergangenen Jahr erzielte die Gruppe rund 24 Millionen Euro Umsatz: ein Zuwachs um 20 Prozent. Auch 2013 soll das Wachstum zweistellig sein.

Zu den Transporeon-Kunden zählen Unternehmen wie Eckes Granini, Fressnapf oder Arcelor Mittal. Neu hinzu kamen 2012 beispielsweise Ferrero, Nestlé Foods Spanien, OBI in Polen und ein Projekt mit Coca-Cola in China. Um das weitere Wachstum zu sichern, investiert Transporeon in neue Märkte und die technische Weiterentwicklung der Plattform - vor allem in Richtung mobile Anwendungen. Die Spediteure und Fahrer sollen noch stärker eingebunden werden.

Bisher war die Firma in 22 Ländern, vorwiegend in Europa, vertreten. Nun soll jedoch die internationale Präsenz ausgebaut werden. Transporeon eröffnete daher zuletzt in Philadelphia, Moskau und Singapur neue Büros. Es gibt auch erste Aufträge in der Türkei.

Die Zahl der Mitarbeiter ist im Zuge der Expansion um fast ein Fünftel auf mehr als 260 gestiegen. Dabei lässt sich Transporeon einiges einfallen: Es gibt eine eigene Fußballmannschaft, die Firma unterstützt die Schwörmontags-Party und Basketballer. Kontakt zu Bewerbern gibt es auch per Facebook.

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