Ali Schariat: Vom Journalist zum Teppichhändler

Ali Schariat verkauft seit 50 Jahren Orient-Teppiche aus seiner Heimat. Angekommen ist er in Deutschland als Journalist. Nun feiert er 90. Geburtstag.

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Seinen 90. feiert Ali Schariat in Griechenland.  Foto: 

Immer wieder wurde er von Freunden und Bekannten gebeten, von seinen Reisen in die Heimat Persien Teppiche mitzubringen, denn Ali Schariats Eltern hatten eine Knüpferei, und Orient-Teppiche waren schon damals beliebt. So kam der am 15. September 1927 geborene Mann auf die Idee, professionell ins Teppichgeschäft einzusteigen.

Denn eigentlich war Ali Schariat Journalist, arbeitete nach seinem Wirtschaftsstudium in Teheran für den „Teheran Economist“, die Wirtschaftszeitung seines Bruders. 1957 kam er in dieser Funktion nach Deutschland, studierte am Goethe-Institut in Blaubeuren und lernte 1960 Gisela Bauer kennen. 1966 heirateten sie, ein Jahr später eröffnete Schariat sein erstes Teppichgeschäft in Blaubeuren. Es folgte ein Umzug nach Neu-Ulm. Schließlich baute er sich seine Existenz im Hafenbad/Ecke Herrenkellergasse auf. Dort verkauft er noch heute hochwertige Teppiche; mittlerweile wird das Geschäft von seiner Tochter Maryam und Markus, einem der beiden Söhne, geführt.

Seine Verwandtschaft besucht der fitte Söflinger immer noch regelmäßig. „Ich hatte ein gutes Leben. Ich habe alles bekommen, was ich mir von Gott gewünscht habe. Mehr kann man nicht wollen. Nur noch ein gesundes, langes Leben“, sagt Ali Schariat. Seinen runden Geburtstag feiert er mit seinen Kindern, drei Enkeln, Freunden und Verwandten in Griechenland.

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