Voll in Action für die Aktion

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Ihnen ist nichts zuviel. Sie managen am Telefon, schneiden Rettich im Akkord, wuchten Sicherheitszäune, verbinden Rohre mit Toiletten und zwängen sich in ein Rabenkostüm: Die Power-Unterstützer vermachen ihre Freizeit der Aktion 100 000 und Ulmer helft. Ob im großen Team oder als Einzelkämpferin – die Benefiz-Aktion wäre ohne ihre Unterstützung aufgeschmissen.

Beispiel Söflinger Gemeindeplatzfest: Im September schuftete der  Söflinger Handel- und Gewerbeverein mit rund 120 ehrenamtlichen Helfern tagelang, um für letztendlich 7000 Gäste (!) das beliebte Gute-Zweck-Fest samt abwechslungsreicher Unterhaltung und attraktiver Tombola auszurichten. Zählt man den Erlös der fünf Sausen zusammen, sind es rund 55 000 Euro, die bisher der Aktion 100 000 zugeflossen sind. Die treibende Kraft ging von Anfang an von den Geschäftsleuten am Gemeindeplatz aus, darunter Helena Sporhan-Tajbl und ihr Mann Jochen Sporhan.

Damit das Fest ein Erfolg wird, sind unzählige helfende Hände und wohlgesonnene Söflinger, die zum Beispiel Gewinne für die Tombola spenden, notwendig. Und auf die ist Verlass, denn sonst könnte die zweiseitige „Abhakliste“ von Helena Sporhan-Tajbl nicht abgearbeitet werden.  Ein Punkt ist zum Beispiel „THW“: Das Technische Hilfswerk holt die erforderlichen Straßenschilder beim städtischen Bauhof ab.

Im vergangenen Jahr wurde das Fest-Komitee auf eine besondere Probe gestellt: Helena Sporhan-Tajbl war in der Vorbereitungsphase hochschwanger und hatte sich zudem noch das Bein gebrochen. Die Söflinger hielten zusammen: Steffen Grünvogel, Ulrike Roßberg und Melchior Tradowsky sprangen ein und übernahmen die Fest-Direktion. Helena Sporhan-Tajbl half so gut sie konnte:  „Das geht halt nicht anders, wenn doch keiner weiß, wie man den Klowagen richtig anschließt“, sagt sie gewohnt pragmatisch. Sie betont, dass das Engagement nicht nur ein Geben sei: „Wir profitieren als Gemeinschaft ungeheuer, es kommen immer wieder Neue dazu.“

„Es passiert einfach viel im Hintergrund. Wer denkt schon an Künstlerverpflegung und die Gema-Rechnung“, weiß Jessica Sommer vom Ulmer Softwarehaus Wilken. Die 22-jährige Bürokauffrau hat vor vier Jahren als Auszubildende das erste Benefiz-Konzert des Firmen-Nachwuchses mitorganisiert. Heute unterstützt sie gemeinsam mit dem Ausbildungsleiter die zehn Azubis und Studenten mit Rat und Tat beim Einsatz für die Aktion 100 000.  Das Team ist erfinderisch, verkauft nicht nur Eis und Kuchen für die Aktion.  Die Studenten haben ein internes ebay-Programm entwickelt, mit dem gebrauchte Firmenhandys ersteigert werden können. Bald ist Kassensturz, Jessica Sommer rechnet mit einigen tausend Euro für den guten Zweck.

Es muss ja nicht gleich ein Riesending wie das Gemeindeplatzfest sein. Kleines kann auch Großes bewirken: Melden Sie sich beim Aktions-Team telefonisch (0731) 156-814 oder per E-Mail B.Jeretzky@swp.de Der Benefiz-Feten-Profi Helena Sporhan-Tajbl hat sich bereiterklärt, Fest-Neulingen auf die Sprünge zu helfen.

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