Viertklässler gehen häufiger in Realschulen

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Der Wegfall der verbindlichen Grundschulempfehlung habe zu einem Run auf Realschulen geführt, teilt die Industrie- und Handelskammer (IHK) Ulm mit. Statt wie im Vorjahr 36 Prozent haben sich in der IHK-Region Ulm im aktuellen Schuljahr 41 Prozent der Viertklässler für die Realschule entschieden. Gleichzeitig gehen nur noch 17 Prozent auf die Haupt-/Werkrealschule. Im Vorjahr waren es noch über 25 Prozent. Das ergibt sich aus Zahlen des Statistischen Landesamts Baden-Württemberg. Die Entscheidung für die Realschule ist nach Auffassung der IHK sehr vernünftig. Mit ihrem praxisorientierten Profil bereite sie die Schüler auf eine duale Berufsausbildung vor. Absolventen hätten beste Berufsaussichten, sie seien bei den Unternehmen sehr begehrt. Die Hälfte der Ausbildungsanfänger hat einen mittleren Schulabschluss.

Der zunehmende Anteil von Schülern mit ganz unterschiedlichen Leistungsniveaus zwinge die Realschulen allerdings zu Anpassungen beim pädagogischen Konzept. Dies bedeute für die Lehrkräfte zusätzliche Herausforderungen bei der Förderung ihrer Schüler. Es komme jetzt darauf an, dass den Realschulen mit effektiven Maßnahmen schnell geholfen wird, meint IHK-Hauptgeschäftsführer Otto Sälzle. "Wir erwarten die gleiche Förderung und Unterstützung von Seiten des Landes für die Realschulen, wie sie die Gemeinschaftsschulen erhalten."

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