Viele hundert Schüler sehen Film gegen Rechts

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Die Kosten wurden zwar nicht ganz gedeckt, dennoch werten die Organisatoren ihren kulturellen Aktionstag gegen Rechtsextremismus am vergangenen Freitag als vollen Erfolg. Demnach haben allein in den Vormittagsstunden etwa 500 Schüler in dem von Xinedome kostenlos zur Verfügung gestellten Kinosaal den Dokumentationsfilm "Das Blut muss fließen - Undercover unter Nazis" gesehen. Weitere knapp 200 Besucher waren am Nachmittag in der Kulturfahrschule. Aufgerufen hatte der Verein zur Förderung des Zusammenlebens Studierender und Nichtstudierender in Ulm, der vor allem bei den Schülern früh ein Bewusstsein für die menschenverachtende Kultur der Rechtsradikalen wecken will.

Aus diesem Grund stand auch der Regisseur des mit versteckter Kamera erstellten Films zur Diskussion bereit, zumal nach den Worten von Organisator Stefan Weiß teilweise "recht harte Szenen" in dem Film zu sehen seien. Am Abend hatte es obendrein noch verschiedene Arbeitskreise zum Thema in der Kulturfahrschule gegeben, bei denen sich der Publikumsandrang allerdings in Grenzen hielt. Wie die Organisatoren weiter mitteilen, habe Ulm aufgrund "der kulturellen Vielfalt bereits einen Schutzschild gegen rechte Einflüsse," denn dort wo Menschen sich durch freie Kultur entfalten könnten gebe es kaum Möglichkeiten für menschenfeindliche Strömungen.

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