Verhandlungen zu Stellenabbau am RKU laufen an

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Interessenausgleich und Sozialplan - darum geht es heute am RKU, wenn die Einigungsstelle zu ihrem ersten Gespräch wegen der bevorstehenden Kündigung von 67 Mitarbeitern zusammentritt. Die Geschäftsführung des RKU und der Betriebsrat der Klinik auf dem Oberen Eselsberg stellen jeweils vier Mitglieder; Vorsitzender der Einigungsstelle ist ein Arbeitsrichter, der, sollten sich die acht Mitglieder nicht einigen können, das Zünglein an der Waage spielen wird. Weitere Gespräche sind für 1. und 5. März anberaumt. "Bis Mitte März müssen wir leider mit Kündigungen rechnen", sagt Edwin Zell, Betriebsratsvorsitzender am RKU, auf Anfrage.

Wie berichtet, hatte die RKU-Geschäftsführung im Frühjahr 2012 angekündigt, insgesamt 77 Mitarbeiter zu entlassen - darunter langjährig Angestellte aus der Küche, der Cafeteria, der Hauswirtschaft, der Serviceassistenz und der Haustechnik. Zehn Mitarbeiter haben mittlerweile die Klinik verlassen oder sind von einer Sana-Tochterfirma übernommen worden. 800 000 Euro pro Jahr will Dr. Uwe Gretscher, Geschäftsführer am RKU und Sana-Generalbevollmächtigter Region Südwest, einsparen. Das RKU hat 2009 rund 3,6 Millionen Euro Gewinn gemacht, 2010 waren es 4,6 Millionen, 2011 betrug der Gewinn der Klinik ebenfalls um die 4 Millionen Euro. Gesellschafter des RKU sind je zur Hälfte das Universitäts-Klinikum Ulm und die Sana Kliniken AG.

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