Vereinsleben: Homöopathie als Ergänzung zur Schulmedizin

Irrsinn, Humbug, Quacksalberei - diese Begriffe fallen häufig von Skeptikern alternativmedizinischer Behandlungsmethoden. Der Verein für Homöopathie und Gesundheitspflege Ulm/Neu-Ulm will mit diesen Vorurteilen aufräumen.

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Eine kleine Zeitreise in das Jahr 1796: Der deutsche Arzt Dr. Samuel Hahnemann aus Meißen macht bei einem etwas gewagten Selbstversuch eine interessante Entdeckung. Obwohl er selbst nicht an Malaria erkrankt ist, bekommt er durch die regelmäßige Einnahme der Chinarinde - dem damaligen Heilmittel gegen Malaria - genau die Symptome, an denen Malariapatienten leiden. Aus seinen Erkenntnissen formuliert Hahnemann das so genannte Ähnlichkeitsprinzip: "Similia similibus curentur", lateinisch für "Ähnliches soll durch Ähnliches geheilt werden". Sein Versuch gilt als Geburtsstunde der Homöopathie. Rund zwei Jahre später führt Hahnemann die Potenzierung ein - das Mischen einer Urtinktur in bestimmten Verhältnissen mit Wasser oder Alkohol.

Der 1903 gegründete Verein für Homöopathie und Gesundheitspflege Ulm/Neu-Ulm klärt Laien über Hahnemanns Lehren auf. "Ziel ist es, die klassische Homöopathie im Sinne Hahnemanns zu pflegen und Anregungen zu gesundheitsfördernden, natürlichen Lebensweisheiten zu geben", sagt Elke Klöcker, die seit 21 Jahren erste Vorsitzende des Vereins ist. "Unser Angebot besteht unter anderem aus Vorträgen und Fortbildungen", sagt Klöcker. Von Heilfasten bis hin zu homöopathischen Schmerzbehandlungen - die Vorträge behandeln unterschiedliche Themen der Gesundheitspflege.

Auch die Handhabung homöopathischer Reise- und Hausapotheken ist regelmäßig Inhalt der Vorträge, die in der Familienbildungsstätte Ulm stattfinden. Die Referenten sind Ärzte, Biologen und andere Experten. Im Publikum werden nicht nur Mitglieder des Vereins Willkommen geheißen. "Unser Angebot ist für jedermann interessant - wir sind eben ein Laienverein. Gäste sind immer herzlich eingeladen", sagt Klöcker.

Diese zahlen für einen Vortrag fünf Euro Eintritt, Mitglieder einen Euro. In den Fortbildungen lernen die Laien über die Anwendungen homöopathischer Arzneimittel bei Krankheiten und Befindlichkeitsstörungen. Darüber hinaus organisiert der Verein stets einen Jahresausflug und ein Neujahrs-Essen mit Hauptversammlung.

Derzeit zählt der Verein Ulm/Neu-Ulm 107 Mitglieder - Tendenz steigend. "Unser Verein ist zum Glück nicht überaltet. Aber neben den vielen Mitgliedern mittleren Alters möchten wir jetzt gerne besonders junge Eltern erreichen", sagt die Vorsitzende. Denn auch für die jungen Menschen sei es wichtig zu erfahren, dass es neben der Schulmedizin noch mehr gebe.

Elke Klöcker sieht ein Problem im zunehmenden Desinteresse junger Generationen gegenüber Vorträgen in Vereinen. In den Augen vieler junger Menschen gehe eine Selbstdiagnose über das Internet weitaus schneller, als sich in einem Verein über das Thema zu informieren. "Doch die Recherche auf eigene Faust ersetzt keine Anamnese - eine Beobachtung und Befragung des Patienten durch einen Fachmann", erklärt sie. Schließlich habe Hahnemann ebenfalls hinterlassen, "nicht Symptome, sondern den ganzen Menschen zu behandeln".

Neben dem lokalen Verein sitzt auch der Verband klassischer Homöopathen Deutschlands (VKHD) in Ulm in der Wagnerstraße. Der Verband will die berufsspezifischen Interessen von Homöopathen vertreten und fördern sowie die Ausübung der klassischen Homöopathie durch Heilpraktiker auch in Zukunft sichern. Derzeit zählt der Verband rund 1400 aktive Mitglieder. Weitere Informationen zum VKHD im Internet unter www.vkhd.de

Info Bei Fragen und für weitere Infos zum Verein für Homöopathie und Gesundheitspflege Ulm/Neu-Ulm ist Elke Klöcker Ansprechpartnerin, per E-Mail: kloecker@gmx.de oder unter Tel. (0731) 93 87 375.

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Kommentare

22.08.2015 01:12 Uhr

Fragele jetzertle !!!, in welcher Krankenkasse sind die Reichen !!!????

Bekanntelich hauptsächlich in privaten Krankenkassen (PKV)
UN in welcher Krankenkassen sind Zombie arme Verhartzte !!!????

Bekanntelich sicherlich in einer Gesetzlichen Krankenkasse (GKV)

Sodale UN jetzertle guckesthu auch hier den eklatanten Unterschied !!!

*-*
Die Leistungen der GKV müssen

„ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich“ sein.
Sie dürfen das Maß des Notwendigen nicht überschreiten.

Leistungen, die nicht notwendig oder unwirtschaftlich sind, können Versicherte nicht beanspruchen, dürfen die Leistungserbringer nicht bewirken und die Krankenkassen nicht bewilligen (§ 12 Abs. 1 SGB V).

Derartige Leistungen können als Individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) von Versicherten auf eigene Rechnung in Anspruch genommen werden.[48]

In der PKV

ist der Versicherungsfall hingegen die

„medizinisch notwendige Heilbehandlung“.

Ein Wirtschaftlichkeitsgebot existiert in der PKV in dieser Form nicht.[49]

https://de.wikipedia.org/wiki/Gesetzliche_Krankenversicherung#Unterschiede_zwischen_GKV_und_PKV

*-*

Sodale ! UN wasele saget UNs jetzertle das !, dass die Private Krankenkasse

»medizinisch notwendige Heilbehandlungen «

Im Gegensatz zu den gesetzlichen Kassen - übernimmt !!!????

Offensichtlich sind dort – in den Privaten Krankenkassen ! – Heilpraktiker UNd Alternativmedizin !!

- janz im Gegensatz zur Gesetzlichen Krankenkasse ! -

»medizinisch notwendige Heilbehandlungen «

Übrigens offensichtelich auch für Beamte !!! deren Beihilfe dies auch übernimmt !!!

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Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!
Immanuel Kant

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22.08.2015 00:43 Uhr

Wie wäre es einmal mit dem Einschalten des Denkens !!!!?????

Wie isch dös !???

*Wer viel Einkommen hat, lebt heutzutage durchschnittlich zehn Jahre länger als Menschen mit geringem Einkommen.*

Sodale ! UN jetzertle überlegsch halt emol sell !!!:

*-- *

Wer zahlt eigentlich für Naturheilverfahren und Alternativmedizin?

Informationen aus der Naturheilpraxis von René Gräber

Immer mehr Menschen interessieren sich im Krankheitsfall für Behandlungen mit alternativen medizinischen Methoden oder durch traditionelle Naturheilverfahren. Diese sanfte Art der Medizin sollte trotzdem nicht anstelle der Schulmedizin sondern nur in Zusammenarbeit mit dieser angewandt werden.

Dabei sollte aber unbedingt darauf geachtet werden, dass die gesetzlichen Krankenkassen für derartige Behandlungen nicht aufkommen.

Kassenpatienten müssen für Alternativmedizin und Naturheilverfahren aus eigener Tasche bezahlen.

Auch Kosten für Behandlungen beim Heilpraktiker werden nicht übernommen.

Bis auf einige Ausnahmen wie die BKK Verbund Plus, die sowohl Kosten für anthroposophische Medizin, Akupunktur, Chiropraktik, als auch eine Behandlung für Hömöopathie bezahlt.

ANDERS DAGEGEN DIE VERSICHERTEN IN DEN PRIVATEN KRANKENKASSEN, DIESE KOMMEN REGELMÄSSIG FÜR DIE BEHANDLUNG DURCH HEILPRAKTIKER AUF.

GENAUSO IST ES IN DER BEIHILFEVERORDNUNG FÜR BEAMTE GEREGELT.

Darin enthalten sind neben Leistungen für Heilpraktiker, auch die komplette Übernahme für Zahnarztkosten, für ambulante-, stationäre- und Heilbehandlungen im Ausland.

Außerdem übernehmen private Krankenversicherungsträger meistens die kompletten Zahlungen für Sehhilfen oder psychotherapeutische Behandlungen. In beiden Fällen bezahlen Patienten die Rechnung des Heilpraktikers jedoch selber und lassen sich diese dann von ihrer Krankenkasse zurückerstatten.

http://www.yamedo.de/versicherung/

*-- *

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Immanuel Kant

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21.08.2015 23:18 Uhr

Anders ausgedrückt !

»Die regelmäßige Mammografie bei Frauen über 50 sollte Leben retten. Doch viel zu oft wird Gesunden ein tödlicher Brustkrebs attestiert. Sie werden operiert, bestrahlt, amputiert.«

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-128239351.html

Werden allso gesunden Frauen von der Schulmedizin tödlicher Brustkrebs attestiert ! – obwohl sie gar keinen haben ! – versteht sich !! – und werden ihnen die Brüste amputiert !!!, dann die Wunde verstrahlt !!!! Und mittels Chemotherapie – Zombie ! – Blutkrebs oder andere Krebsformen entwickelt !!, an denen jene zuvor gesunde Frauen versterben !!!, dann isch sell ! - bekanntelich ein Sieg jener evidenten Schulmedizin !! über den Brustkrebs !!!!

Wenn jedoch ein Heilpraktiker mit „wirkungsloser Medizin“ behandelt – bringt er so unwohl - nach Meinung jenes Malcolm McNeal – Menschen um !!!????, oder so !!!!?

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21.08.2015 13:35 Uhr

TO BEE OR NOT TO BEE

https://www.youtube.com/watch?v=r9dfEgWc39Q

Lorde performing "Royals" Live on KCRW

https://www.youtube.com/watch?v=u7T64Qo3bdU

Wie isch dös !????

You can call me queen bee !??

You can call me !, queen B !!???

Doch !,

Wer ist dann queen A !!!????

Durch was !!!!?????

Durch das Blut !!!!!???????

Apropos Blut !:

Dokumentation !: Böses Blut Kehrtwende in der Intensivmedizin Doku

https://www.youtube.com/watch?v=WiqBTz1On4U

Lorde & Nirvana - All Apologies HBO (Live at the Rock Hall of Fame, 2014)
https://www.youtube.com/watch?v=6K2DBD9TLyY

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21.08.2015 12:26 Uhr

»Für unwirksame Medizin

Geld den hoffnungsvollen Menschen Geld aus der Tasche zu ziehen, das empfinde ich als respektlos. Und im von mir verlinkten Artikel ist es sogar noch lebensgefährlich...«
Malcolm McNeal

Für wirksame lebensgefährliche tödliche Schul-„Medizin“ hoffnungsvollen Menschen massenhaft Geld aus der Tasche zu ziehen, findet er das respektvoll !???

Wen ja!??, respektvoll gegenüber wem !???

Den sterbenden Menschen !?? gegenüber !!????, oder gegenüber der profitierenden Plutokratie !!!!?????

Isch net sell !?? - »The Question« : To be or not to be !!!????

Or is that the »The Question« :

To bee or not to bee !!!????

https://www.youtube.com/watch?v=q9JV4GNzDt0

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21.08.2015 12:00 Uhr

Holla die Waldfee !

Chemotherapie kann offenbar Krebs fördern

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Chemotherapie kann Krebs fördern: Die Behandlung von Krebserkrankungen mit Chemotherapie kann laut einer aktuellen US-Studie kontraproduktiv wirken. In gesunden Zellen werde bei einer Chemotherapie möglicherweise die Produktion des gefährlichen Proteins WNT16B angeregt, das den Krebszellen beim Überleben helfe, heißt es in der Studie vom Fred Hutchinson Krebsforschungszentrum in Seattle, die in der jüngsten Ausgabe der Fachzeitschrift «Nature Medicine» vorgestellt wird.

"Völlig unerwartete Entdeckung"

Die Forscher machten ihre «völlig unerwartete» Entdeckung, als sie der Frage nachgingen, warum Krebszellen außerhalb des menschlichen Körpers viel leichter abzutöten sind als im Körper. Dazu überprüften sie die Wirkung der Chemotherapie bei Männern mit Prostatakrebs. Sie stellten fest, dass bei gesunden Zellen das Erbgut (DNA) geschädigt wurde. Dabei spielte das Protein WNT16B ein entscheidende Rolle, das von gesunden Zellen ausgestoßen und von den Krebszellen absorbiert wurde.

Wachsen Krebszellen durch Chemotherapie?

Das Protein WNT16B trete mit den Krebszellen in seiner Umgebung in eine Wechselwirkung, erläuterte der Forscher Peter Nelson, der an der Studie beteiligt war. Die Krebszellen würden dadurch zu einem verstärkten Wachstum angeregt, zugleich nehme ihre Fähigkeit zu, eine weitere Chemotherapie zu überdauern.

Bei Krebspatienten wird häufig beobachtet, dass Tumore zunächst eingedämmt werden können, später aber ihr Wachstum beschleunigt fortsetzen. Die Forscher aus Seattle fanden ihre Erkenntnisse bei Vergleichsstudien mit Brustkrebs- und Eierstockkrebs-Patientinnen bestätigt.
...
Chemotherapie: Fördert sie Krebs statt ihn zu bremsen? - weiter lesen auf Augsburger-Allgemeine:

http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/Chemotherapie-Foerdert-sie-Krebs-statt-ihn-zu-bremsen-id21382346.html

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21.08.2015 09:49 Uhr

Warum gibt es angesichts solcher Ergebnisse keinen Aufschrei?

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Ganz einfach: Keine Frau, die brav zur Früherkennung geht und dabei die Diagnose Brustkrebs bekommt, wird jemals erfahren, ob sie die eine von 3000 Frauen ist, der das Screening das Leben rettet - oder ob sie zu den ein bis drei Frauen gehört, die an den Folgen einer überflüssigen Brustkrebstherapie sterben werden.

Keine Betroffene wird jemals einen Arzt verklagen, im Gegenteil: "Uns sagt eigentlich jede Frau, bei der wir Brustkrebs feststellen, dass sie froh ist, dass wir ihn so früh entdeckt haben", sagt Radiologe Brandenbusch und wertet dies als Erfolg des Screenings.

Dabei sollte er es besser wissen.

Das gesamte Konzept des Mammografie-Screenings beruht auf einer längst überholten Annahme: dass ein Brustkrebs in der Regel schön gleichmäßig, nicht zu schnell und nicht zu langsam wächst und ab einer bestimmten Größe - aber auch erst dann - zuverlässig metastasiert. Wenn dem so wäre, würde die Früherkennung tatsächlich funktionieren. Aber Brustkrebs ist viel komplizierter.

Viele Tumore wachsen so schnell, dass sie zwischen zwei Screening-Runden entstehen. Andererseits können Tumore auch plötzlich aufhören zu wachsen. Oder sich zurückbilden. Oder so langsam wachsen, dass sie nie ein Problem werden. Ohne Mammografie würden Frauen diese Veränderungen gar nicht bemerken.

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-128239351.html

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21.08.2015 09:42 Uhr

***Gøtzsche und sein Kollege Karsten Jørgensen haben im Jahr 2012

die wichtigen Medizindatenbanken der Welt durchforstet und sind auf sieben RCTs zum Mammografie-Screening gestoßen, mit 600 000 Teilnehmerinnen von 39 bis 74 Jahren.

Im vergangenen Jahr haben die beiden Forscher ihren Bericht veröffentlicht. Er ist erschreckend: Von 2000 Frauen, die zehn Jahre lang regelmäßig zur Früherkennung gehen, stirbt eine einzige Frau weniger an Brustkrebs als ohne Screening. In den drei besten der sieben Studien ließ sich nicht einmal dieser eine Fall finden.

Mehr noch: Eine andere Auswertung der Cochrane-Daten für über 50-jährige Frauen kam zwar zu dem Ergebnis, dass durch die Früherkennung eine von 1000 weniger an Brustkrebs stirbt. Es kam dabei aber auch heraus, dass in der Screening-Gruppe genauso viele Frauen durch Krebs umkommen, irgendeinen Krebs, wie in der nicht mammografierten Gruppe (siehe Grafik ).

Das heißt: Diese eine Frau von 1000, die durch die Mammografie zwar nicht an Brustkrebs stirbt, rafft, statistisch gesehen, ein anderer Krebs dahin.

Hinzu kommt der Schaden, den die Mammografie verursachen kann. Die Cochrane-Forscher gehen davon aus, dass von 2000 Frauen, die regelmäßig zum Screening gehen, 10 die Diagnose Brustkrebs bekommen - unnötigerweise. Das heißt, sie werden operiert, nicht selten bestrahlt und oft auch chemotherapiert. Obwohl das, was die Röntgenaufnahme in der Brust als gefährlich enthüllte, niemals ihr Leben bedroht hätte.

Die überdiagnostizierten Frauen müssen nicht nur mit einem belastenden Befund leben, ihnen wird auch körperlich massiv geschadet. Mammografierten Patientinnen wird deutlich häufiger eine Brust amputiert als Frauen, die nicht zum Screening gehen. Auch die Zahl der Bestrahlungstherapien liegt laut Studien wesentlich höher - die Strahlenbelastung kann das Herzinfarkt- und Lungenkrebsrisiko erhöhen.

"Irgendwann habe ich mich gefragt: Was machen wir hier eigentlich?", sagt die norwegische Ärztin Kalager. "Könnte es vielleicht sein, dass wir durch das Screening und die dadurch verursachte Überdiagnose und Übertherapie unterm Strich einfach nur die Todesursachen verschieben? Weg vom Brustkrebs, hin zu den Folgen einer unnötigen, aber aggressiven Therapie?"

Im vergangenen Jahr schätzte der britische Experte Michael Baum im British Medical Journal , dass von rund 3000 50- bis 70-jährigen Screening-Teilnehmerinnen eine weniger an Brustkrebs stirbt - dafür jedoch könnten ein bis drei Frauen durch Herzinfarkt oder Lungenkrebs umkommen.

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-128239351.html

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21.08.2015 09:31 Uhr

Guckesthu ! Zombie !! auch !!!: Unsinn in bester SCHULMEDIZINISCHER Qualität !!!!

Unsinn in bester SCHULMEDIZINISCHER Qualität !!!!

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Unsinn in bester Qualität

Von Grill, Markus und Hackenbroch, Veronika
Die regelmäßige Mammografie bei Frauen über 50 sollte Leben retten. Doch viel zu oft wird Gesunden ein tödlicher Brustkrebs attestiert. Sie werden operiert, bestrahlt, amputiert. Mediziner fordern nun, das Screening zu stoppen.

Oberkörper vor, bitte!", kommandiert die Röntgenassistentin und legt, als die Frau gehorcht, deren rechte Brust auf einer Art Tablett zurecht. Routiniert fährt die Assistentin dann eine Plexiglasscheibe, Paddle genannt, auf die Brust herab. Das Gewebe wird zwischen Tablett und Paddle gepresst.

"Je mehr gedrückt wird, desto besser", erklärt Radiologe und Praxisinhaber Volker Brandenbusch, der gemeinsam mit seiner Kollegin Kerstin Engelmann das Mammografie-Screening in Frankfurt und im Main-Taunus-Kreis verantwortet. Die Bildqualität steige dadurch, und die Strahlenbelastung sinke. "Mit der linken Hand die linke Brust ein bisschen weghalten", sagt die Assistentin der Frau noch. Dann ist alles bereit für die Röntgenaufnahme.

So schleust allein die Praxis von Brandenbusch und Engelmann in Frankfurt jeden Tag bis zu hundert Frauen durch - auf der Suche nach kleinsten Spuren von Brustkrebs. Es kommen Frauen in die Praxen, die keine Beschwerden haben, keinen Verdacht, die einfach aufgrund ihres Alters regelmäßig zum großen Brustkrebs-Check sollen.

Jede in Deutschland lebende Frau zwischen 50 und 69 erhält alle zwei Jahre eine Einladung zur Früherkennung. Etwa jede zweite geht hin. Pro Jahr sind das rund 2,7 Millionen Frauen. Seit der Einführung des Programms im Jahr 2005 haben mehr als 15 Millionen Frauen in Deutschland am Brustkrebs-Screening teilgenommen.
Geräte, Röntgenbilder und die Arbeit der Ärzte unterliegen einer permanenten Gütekontrolle. Die Bilder werden digital erstellt und sind gestochen scharf. Jede Aufnahme muss von zwei Radiologen unabhängig voneinander begutachtet werden, allein in der Frankfurter Praxis machen dies acht Mediziner in einer Art Schichtbetrieb. "Wir arbeiten hier mit höchster Qualität", erklärt Radiologe Brandenbusch nicht ohne Stolz. "Alle unsere Ärzte und Mitarbeiterinnen sind zertifiziert."

Die Mammografie ist das aufwendigste Screening-Programm, das sich Deutschlands Gesundheitssystem leistet. 220 Millionen Euro jährlich haben die gesetzlichen Krankenkassen zuletzt dafür bezahlt.

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-128239351.html

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Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!
Immanuel Kant

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19.08.2015 19:56 Uhr

Antwort auf „Vielleicht ! sollte der denkende Mensch !!”

Sie haben vollkommen Recht mit dem Argument der Finanzierung des US-Gesundheitssystems. Der Punkt war aber, dass Homöopathie über die Grenzen des Placeboeffekts hinaus nicht wirksam ist. Nicht ohne Grund gibt es weltweit nicht eine einzige (!) Wirksamkeitsstudie der Homoöpathie, sondern allenfalls Belege über Wirkungslosigkeit. Für unwirksame Medizin Geld den hoffnungsvollen Menschen Geld aus der Tasche zu ziehen, das empfinde ich als respektlos. Und im von mir verlinkten Artikel ist es sogar noch lebensgefährlich...

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19.08.2015 10:38 Uhr

Vielleicht ! sollte der denkende Mensch !!

auch janz schwer unbedingt auch sellen ! Artikel lesen !!!????:

Was läuft falsch mit der Schulmedizin ?

Wussten Sie, dass eine Nation umso kränker wird, je mehr sie für ihr Gesundheitssystem ausgibt? Unmöglich, sagen Sie? Die USA – das Land der unbegrenzten Möglichkeiten – beweist auch auf diesem Gebiet, dass Unmögliches durchaus möglich gemacht werden kann. Leider handelt es sich nicht allein um ein amerikanisches Problem: Deutschlands Gesundheit ist dem grossen amerikanischen Vorbild dicht auf den Fersen.

....

Lesen Sie mehr unter: http://www.zentrum-der-gesundheit.de/schulmedizin-ia.html#ixzz3jFSFWLLy

http://www.zentrum-der-gesundheit.de/schulmedizin-ia.html

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19.08.2015 08:00 Uhr

Bitte unbedingt auch jenen Artikel lesen:

http://goo.gl/8A7PNN

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