Vanessa Fülle ist Miss Ulm

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Erst Miss Ulm, dann Miss Baden-Württemberg und am Ende  Miss Germany. So sieht der Weg aus, den die Frauen im Blick haben, die am Sonntagnachmittag Nachmittag über die Bühne in Halle sechs der Frühjahrsmesse liefen. Am Sonntag wollte jede zunächst Miss Ulm werden. Gesucht wurde „die schönste Frau aus Ulm“, wie Moderatorin Alexandra Phillips sagte.

Die Idee zur Misswahl auf der Messe stammt von Carlheinz Gern, Geschäftsführer des Ulmer Radiosenders Donau 3 FM. Der Sender ist Kooperationspartner der Messe „Leben Wohnen Freizeit“, die in diesem Jahr unter neuer Leitung gestartet ist. Gern: „Wir wollten etwas machen, was das Publikum anzieht.“ Gern war überrascht, wie viele Kandidatinnen sich angemeldet hatten, die alle zwischen 17 und 29 Jahre alt, kinderlos, unverheiratet und deutsche Staatsbürgerinnen sein müssen. Das sind die Vorgaben der Miss Germany Corporation. 55 wollten Miss Ulm werden. „22 haben wir ausgesucht, 19 haben es hierher geschafft“, sagt Gern.

 Da ist etwa Deborah (18), die Luft- und Raumfahrtechnik in Stuttgart studiert. „Willst du zum Mond fliegen?“, fragte Moderatorin Phillips, eine Frau auch vom Schönheitsfach. Sie hatte es nämlich 1999 zum Titel „Miss Germany“ geschafft. Doch Deborah will nicht zum Mond, sie will als Ingenieurin arbeiten. Oder da ist Jenny (21), Erzieherin, die deswegen auf der Bühne steht, „weil meine Freundin nicht allein herkommen wollte“. Manche der Frauen haben ungewöhnliche Berufe wie Tamara, die als Metallbauerin arbeitet, oder Sara, die Holztechnologie  studiert. Manche eher gewöhnliche Hobbys wie Lesen und Reiten. Sie eint: „Jedes Mädchen träumt von der Miss-Wahl“, sagte Denise (24), die eine „süße, italienische Boutique“ führt. Sie eint außerdem: Jeden Durchgang, ob in Abendkleid oder Bikini, absolvierten die Frauen mit strahlendem Lächeln.

Phillips ist angesichts der „süßen Mädels“ froh, dass sie nicht entscheiden müsse, wer die schönste Ulmerin 2017 ist. Das übernahm die Jury bestehend aus fünf Männern und einer Frau, nämlich dem Friseur Claus Niedermaier aus Biberach, Donau 3-Programmchef Robin Schuster, Audi-Verkaufsleiter Angelo Colucci, dem Sendener Juwelier Joachim Reck, Sven Holzapfel als Vertreter der Ulmer Ausstellungsgesellschaft und Senay Blank als Geschäftsführerin einer Eventagentur. Sie ist seit 24 Jahren im Geschäft um Mode und Models und sieht auf einen Blick, ob jemand das Talent hat, wie sie sagt. Wer es zum Model bringen will, müsse „groß, schlank und jung“ sein. Bei den Kandidatinnen habe sie Potenzial gesehen. „Schön sind sie alle“, meinte hingegen Juror Holzapfel.

Die Jury einigte sich auf Vanessa Fülle. Die 22-jährige nahm mit Tränen in den Augen ihr Krönchen entgegen. Sie lebt in Neu-Ulm, arbeitet bei Evobus und studiert zudem Wirtschaftswissenschaften. Als Hobby gab sie „meine Familie“ an. An ihren Eltern hänge sie derart, dass sie bei ihnen wieder eingezogen sei. Übrigens war sie im August Ulmer Weinfestkönigin geworden. Trotzdem: „Ich hätte nicht gedacht, dass ich gewinne. Hier waren so viele schöne Mädels dabei.“ Gewonnen hatte sie zudem ein Wochenende in einem A 5-Cabrio, einen 100 Euro-Einkaufsgutschein bei Juwelier Reck und eine Kitchen Aid in rosa. Auch ein Mädchentraum.

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