Uni Ulm: 32 Millionen Euro für Sanierung bewilligt

Großbaustelle Universität: Die Sanierung der 40 Jahre alten Gebäudekreuze schreitet voran. Weitere 32 Millionen Euro wurden jetzt bewilligt.

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Die Sanierung der Uni Ulm wird das Ulmer Amt für Vermögen und Bau Baden-Württemberg auf Jahre hinaus beschäftigen. Die aus den 70er Jahren stammenden 13 Gebäudekreuze der Uni-Ost müssen von Grund auf erneuert werden, pro Kreuz werden zwei bis zweieinhalb Jahre veranschlagt. Das bedeutet: Im günstigsten Fall wird die Sanierung, die im Januar 2009 mit dem Gebäudekreuz N 25 begonnen hat, im Jahr 2025 beendet sein. Wahrscheinlich aber dürften sich die Arbeiten bis 2030/35 hinziehen. 172 Millionen Euro werden insgesamt dafür ausgegeben.

Das baden-württembergische Finanzministerium hat jetzt die Baufreigabe für den ersten Abschnitt der Sanierung des Gebäudekreuzes M 25 erteilt. 32 Millionen werde in die Modernisierung investiert, ließ Finanz- und Wirtschaftsminister Nils Schmid mitteilen. Damit liegen die Kosten um 14 Millionen Euro höher als bei "normalen" Gebäudekreuzen. Laut Wilmuth Lindenthal ist die Steigerung dem Umstand geschuldet, dass in M 25 mit der Tierforschung die "teuersten Labore" untergebracht sind. "Die technischen Anforderungen sind sehr hoch", sagte der Leiter des Ulmer Amts für Vermögen und Bau. Die Planung sieht ferner vor, die wissenschaftliche Werkstatt umzubauen.

Die Arbeiten werden noch Ende des Monats beginnen; im ersten Abschnitt, dessen Baukosten auf rund 5 Millionen Euro veranschlagt sind und der etwa ein Jahr dauern soll, wird der Südflügel saniert. Vorrangig gehe es um die energetische Optimierung des Gebäudes, sagte Lindenthal. Das Gebäudekreuz werde entkernt und komplett neu aufgebaut, die Fassade gedämmt und eine Anlage zur Wärmerückgewinnung installiert. "Ziel ist, die Energiekosten zu senken", so Lindenthal weiter. Die Kosten des zweiten Bauabschnitts beziffert er sodann auf 18, die des dritten Bauabschnitts auf 9 Millionen Euro. Insgesamt werden während der drei Bauphasen rund 8000 Quadratmeter Nutzfläche auf sechs Ebenen modernisiert. Ende 2015 dürfte die Sanierung abgeschlossen sein.

Die Sanierung der Gebäudekreuze hatte also 2009 mit N 25 begonnen. Rund 6300 Quadratmeter Nutzfläche waren in zweieinhalb Jahren auf den neuesten technischen Stand gebracht worden. Kostenpunkt: 18,1 Millionen Euro.

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